12 Kommentare

  1. Elena
    12. März 2015 @ 16:15

    Danke lieber Hosea für diese super wertvolle Ausarbeitung!
    Ich verstehe die Bibelstellen über die Rückführung Israels auch so.

    Nachdem ich mich dazu durchgerungen hatte zu glauben, dass ich
    eines Tages oder schon ziemlich bald nach Israel darf/soll, seitdem
    freue ich mich insgeheim immer wieder sooo sehr auf das Land, auf
    einen Neuanfang dort, auf alles was bevorsteht. Auch wenn ich in meiner
    kleinen Familie rundum glücklich bin, so ist die Sehnsucht nach mehr Nähe
    von Jeschua doch da, unter Seiner gerechten Herrschaft leben zu können.

    Als mein Mann und ich 2008 geheiratet haben, da hatte ich eine riesige Vorfreude und genauso, ziemlich so fühlt es sich an, was das Zurückkehren nach Israel angeht.

    Wenn ich über die Zeit der Drangsal nachdenke, kann ich mir das gar nicht recht vorstellen, wie schwierig es genau wird, deswegen empfinde ich (noch) keine Angst.
    Es ist wie vor der Geburt des ersten Kindes, man hat keine Erfahrung wie sich ein Wehenschmerz anfühlt und denkt, es wird schon werden. Und wenn man die Strapazen einer Geburt schon kennt, dann will man trotzdem die “Drangsal” durchmachen, weil man sich so sehr auf das Kind freut.

    Ich freue mich auf Israel, und vor allem Jeschua entgegen zu gehen!
    Elena

    • Hosea
      12. März 2015 @ 21:42

      Wie schön… So empfinde ich es auch. Freue mich so sehr auf das Land…

      Zur Drangsal finde ich Lk 21,36 ein echtes Zugeständnis. Wir beten dieses Gebet regelmäßig in diesen Zeiten. Und wir dürfen es ja auch.

      Ganz viel Segen dir,
      Hosea

    • Uta Schmidt
      13. März 2015 @ 5:42

      Liebe Elena!
      Was für eine gute Einstellung hast du zur Drangsal.
      So wirst du für andere zum Geburtshelfer, Beten ist atmen während der Geburt und das bringt sie gut voran.
      Wenn man bedenkt, dass sie neues Leben hervorbringt mit Ewigkeitswert, dann ist dies ein Grund guter Hoffnung im besten Sinne zu sein. Nicht rückwärts zu schauen ist schmerzlindernd weil in Wahrheit die Zukunft das bessere Teil ist. Gehe allezeit unter seinem Segen! Du bist schon innerlich angekommen. Jesaja 54:17

  2. Michaela Peter
    12. März 2015 @ 20:16

    Lieber Hosea,
    vielen herzlichen Dank für deine bisherigen Ausführungen zum Thema!
    Dank der Geschwister von 119 ministries und anderer englisch sprachiger Seiten im Internet, war mir das Thema bereits schon länger bekannt. Jedoch hat mir von Anfang an die Art und Weise, wie du hier deine Einsichten präsentierst, sehr gut gefallen, so daß ich die Ausarbeitungen auch sehr gerne meinen Kindern (13+16J) zum Studieren gegeben habe! Aber dieser 11.te Teil hat mein Herz zum Hüpfen gebracht und mich sehr erfreut, du sprichst mir aus der Seele!
    Nochmals vielen herzlichen Dank!
    Möge unser Vater dich und deine Familie reichlich segnen!
    Shalom,
    Michaela

    • Hosea
      12. März 2015 @ 21:44

      Vielen lieben Dank, Michaela!
      Wie gesegnet sind Kinder, wenn sie dieses Verständnis schon so früh in ihrem Leben erfahren dürfen! Genial…
      Auch euch ganz viel Segen und viele liebe Grüße an die beiden,
      Shalom,
      Hosea

  3. Wolfgang
    9. April 2015 @ 1:59

    Zur Ergänzung
    In Josua 1,4 werden die Grenzen Israel aufgezeigt. Es ist das Land das von Josua und auch später nicht eingenommen wurde. Vor allem nicht bis zum Euphrat und das ganze Land der Hethiter (u. a. die heutige Türkei). Da Gott zu Josua sagt “… soll eure Grenze sein” wird es auch die zukünftige Grenze Israels werden.
    Shalom

  4. Dan
    27. Juli 2015 @ 6:04

    Hier möchte ich noch mal etwas anbringen. Es ist zu beachten das Israel eine andere Hoffnung hat als die Gemeinde, und die Gemeinde hat eine andere Hoffnung als die Völker.
    Es ist von größter Wichtigkeit zu begreifen, dass die Gemeinde Jesu eine Himmlische Berufung hat im Gegensatz zum Volk Israel, das eine irdische Berufung hat. Für die welche Jesus gläubig sind ist das Ziel die Himmlische Berufung.

    Die Gemeinde Jesu weiß sich mit Jesus in dem Himmel versetzt,
    Ephesser 2,6
    und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus

    Die Gemeinde genießt Bürgerrecht im Himmel.
    Phil, 3,20 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter,
    der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann

    Hebr. 12, 22-24 sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln,
    zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten,
    und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels

    Joh,14,2 Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten

    Aber so kann auch all unser Trachten nur nach oben sein.

    Phil. 3,13-14 um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde,
    damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange.
    Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, dass ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.
    Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]:Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt,
    und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus

    Das die Gemeinde am Ziel ist bedeutet, nun geschieht ihre endgültige Hinaufversammlung- griechisch Episynagoge

    2.Thess.2,1 „Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsere Vereinigung mit ihm…“- was nun die Parusie unseres Herrn Jesus Christus betrifft und unsere Hinaufversammlung zu Ihm…“

    Seine Ankunft ist unsere Hinaufversammlung, das beides gehört zusammen.

    Hebr.10,25. „… und nicht verlassen unsere (Hinauf-) Versammlung, wie etliche pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, je mehr ihr sehet, dass sich der Tag naht“

    Die Gemeinde, die nicht mehr zielgerichtet lebt, hat ihre Epsynagoge verlassen. Die Hinaufversammlung ist das eigentliche Ziel der Gemeinde.

    Jesus wird mit seinen Heiligen wiederkommen.
    Sach. 14,5
    Da werdet ihr in das Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal zwischen den Bergen wird bis nach Azel reichen; und ihr werdet fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem Erdbeben in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda. Dann wird der Herr, mein Gott, kommen, und alle Heiligen mit dir!

    Liebe Grüße Dan

    • Hosea
      27. Juli 2015 @ 10:18

      Eigentlich sollte in diesem Kurs genau das herauskommen. Dass die Bibel nämlich eigentlich keinen Unterschied zwischen “Gemeinde” und “Israel” lehrt. Wir sind Eingepfropfte in Israel. Und vielleicht glauben Juden ja genauso über “Bürgerrecht im Himmel” etc?!!!

      Segen,
      Hosea

      • Dan
        28. Juli 2015 @ 0:08

        Hallo Hosea,

        Das finde ich schön das man hier was anbringen kann, und das es veröffentlicht wird, und auch kommentiert wird. Wir sind eingepfropft in Israel sagst Du? Das finde ich etwas undeutlich. Paulus schreibt: Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft bist und mit Anteil bekommen hast an der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums… Wir sind eingepfropft in den Ölbaum. Der Ölbaum ist schon ein Bild für Israel, das stimmt, aber sie sind auch nur Ölbaum wenn sie an der Wurzel hängen und die ist Christus. Und solange die orthodoxen Juden usw. Christus ablehnen sind sie nicht mit der Wurzel verbunden.

        Gottes Wort sagt in Apg 15 und vielen anderen Stellen, dass jetzt die Zeit der Nationen ist und dass danach Israel angenommen wird.
        Römer 11,25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet:Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob

        Wir müssen zur Vollendung kommen, dann wird Israel angenommen werden. Das geschieht durch die auf uns zukommende antichristliche Zeit. Die aber wirklich am Wort Gottes festhalten, denen verheißt Jesus, dass sie vor der großen Stunde der Versuchung bewahrt werden (Off 3,10). Auf S. 12 wird genau diese Stelle zitiert, aber nicht in den richtigen Zusammenhang gestellt.

        Ein Buch was mir regelrecht die Augen für die Zusammenhänge für die letzte Zeit geöffnet hat ist die Offenbarungsrüste von Pfarrer Küttner.
        Titel: Was jetzt vom Himmel her auf Erden geschieht
        Dies ist kein Kommentar im üblichen Sinne, sondern eine vollmächtige Botschaft des Trostes Jesu Christi an seine Gemeinde in der Vollendungszeit. Keine Vers-für-Vers-Auslegung, sondern eine Auswahl ? Schneisen, Wegweiser, Zusammenhänge und Durchblicke in das Ganze mit vielen besonders beleuchteten geistlichen Einzelermutigungen.

        Die Offenbarungsrüste wurde als Buch im Mai neu gedruckt. Wenn die Menschen doch diese Botschaft hören und annehmen könnten. Das würde ihnen dass viel Blindheit und damit auch Irrwege ersparen.

        Das was ich entdeckt habe möchte ich auch weitergeben. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch alles richtig zu sehen. Alles muss geprüft werden. Dazu möchte ich alle ermutigen. Gerade das Abwägen und sich Beschäftigen mit den vielen unterschiedlichen Sichtweisen schafft das wir ein geistliches Urteilsvermögen bekommen.

        liebe Grüße und Gottes Segen wünscht Dan

        • Hosea
          30. Juli 2015 @ 10:54

          Hallo Dan,
          Danke für deine Antwort. Wieso glaubst du, dass zB orthodoxe Juden nicht mit der Wurzel des Ölbaums verbunden sind? Wo steht, das die Wurzel Yeshua ist?
          Leider glauben viele, dass gläubige Juden “nicht errettet seien” etc. Doch was machen wir, wenn sie sich auf Joel 3,5 berufen? Da steht nichts von Yeshua.
          Und was ist mit Abraham, Mose, Jakob und Co?
          Ich glaube, wir müssen da ziemlich umdenken lernen. Der Antisemitismus und die Kirchengeschichte hat uns ein riesiges Paket hinterlassen, was wir abtragen müssen – so sehe ich das zumindest.

          Ja, jetzt ist in dem Sinne die Zeit der Heiden/Nationen/10 Stämme, weil sie wieder zurück in den Bund kommen dürfen. Aber was ist mit dem anderen Sohn im Gleichnis vom verlorenen Sohn? Wo ist er die ganze Zeit und was wird über ihn ausgesagt? Die Juden sind verstockt, weil sie den Messias nicht erkennen, ja. Wie schlimm ist das für sie, wenn der Messias gekommen ist, um die 10 Stämme zurück zu holen? Zurück zum Vater, wo das Haus Juda anscheinend die ganze Zeit ist (nach dem Gleichnis vom verlorenen Sohn). Es ist ein Segen für die Nationen, dass sie den Messias nicht erkannt haben. Aber es hat nichts mit ihrer Errettung zu tun.

          Wenn wir nicht ein Teil der Gemeinde Israel sind, wer sind wir dann? Der Messias hat keine neue Gemeinde gegründet. Er hat seine Schafe zurückholen wollen. Zurück in die Gemeinde Israel.

          Segen,
          Hosea

  5. Dan
    2. August 2015 @ 21:49

    Hallo Hosea,

    Danke für Deine Antwort.
    Du fragtest mich: Wieso glaubst du, dass z. B. orthodoxe Juden nicht mit der Wurzel des Ölbaums verbunden sind?

    Röm 11,17-24: Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums,
    18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
    19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
    20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich!
    21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen.
    22 Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden.
    23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen.
    24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.

    Wo steht, das die Wurzel Yeshua ist?

    Off 22,16: Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids,

    
Du schreibst: Leider glauben viele, dass gläubige Juden “nicht errettet seien” etc.

    Apg 4,11f: Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. 12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

    Die nächste Frage die Du stellst war: Doch was machen wir, wenn sie sich auf Joel 3,5 berufen? Da steht nichts von Yeshua.
 Und was ist mit Abraham, Mose, Jakob und Co?

    Wenn es um die Erkenntnis des Namen Gottes geht es um einen Erkenntnisprozess.

    1Mose 4,26: Und Set zeugte auch einen Sohn und nannte ihn Enosch. Zu der Zeit fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.

    1Mose 18,19: Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er aseinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.

    1Mose 21,33: Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an.

    2Mose 6,2f: Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR
    3 und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott, aber mit meinem Namen »HERR« habe ich mich ihnen nicht offenbart.

    Was bedeutet diese Aussage im Zusammenhang mit 1Mose Kapiatel 4,18 und 21 und vielen anderen?
    Abraham, Isaak und Jakob kannten die Aussprache des Namens Gottes, aber nicht seine Bedeutung.
    Darum wollte Mose von Gott wohl kaum die Aussprache des Gottesnamens erfahren, die kannte jeder Israelit. Sondern Mose wollte die Bedeutung seines Bedeutung Namens kennen.

    2Mose 2,13ff: Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt. 15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.

    Ich werde sein, der ich sein werde.
    Das kann auch übersetzt werden: Ich bin, der ich sein werden.

    Das bedeutet: Ich bin (d.h. heute schon derselbe und bleibe es für immer), als der ich mich euch erst später offenbaren werden.

    In 2Mose 34,14 beginnt Gott, ein weiteres Stücken der Bedeutung seines Namens zu offenbaren:
    Du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifernder Gott ist er.

    Aha, nun wissen wir: Jahwe war schon immer ein Eiferer, auch wenn wir es noch nicht gewusst haben. Aber nun wissen wird das und sind gespannt, was er uns weiter über seinen Namen offenbaren will.

    Wenn man verschiedene weitere Offenbarungen seines Namens überspringt, kann man gleich zur herrlichsten gehen – Jes 63,16:

    16 Bist du doch unser Vater; denn Abraham weiß von uns nichts, und Israel kennt uns nicht. Du, HERR, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name.

    Jahwe ist Vater und »Unser Erlöser«, das ist sein Name. Gemäß 2Mose 3,14 ist er schon immer unser Erlöser, aber viele schuldige Sünder dieser Erde haben das einfach nicht gewusst und ständig nur im Bewusstsein des zornigen Eiferers gelebt. Und die etwas besser gelebt hatten, als die vielen schuldigen Sünder, vermaßen sich, weil sie die Sünder als falschen Maßstab an sich anlegten und lebten in dem falschen Selbstbewusstsein, dass Gott zu allererst diesen vielen schuldigen Sündern zornig sein müsse und dass sie selbst ganz gut wegkommen würden.

    Im hohenpriesterlichen Gebet sagt Jesus zweimal (Joh 17,11f):
    Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.
    12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast.
    Die Bedeutung des Namens Jahwe in Jes 63,16 ist auch die Bedeutung des Namens Jesus. Jesus hat also den gleichen Namen wie Gott-Vater selbst.

    Und laut Phil 2,9 ist dies auch der höchste Name, den es gibt. Der Namen “Jahwe ist Retter, Jahwe ist Erlöser, Jahwe ist Heilsbringer” ist höher als der Name “Jahwe ist ein Eiferer”
    Und diesen Namen trägt sowohl der Vater als auch der Sohn.

    Und den Juden, die sich ganz sicher auf Joel 3,5 zu berufen wussten, muss Petrus sagen:

    Apg 4,11f: Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. 12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

    Diese Bauleute, die den Eckstein Jesus verworfen haben, können auch wieder in den Ölbaum Jesus eingepfropft werden, “sofern sie nicht im Unglauben bleiben” (Röm 11,23). Bis dahin aber haben sie ohne Jesus kein Heil. Das ist kein Antisemitismus, sondern klare biblische Lehre.

    Du schreibst: Wenn wir nicht ein Teil der Gemeinde Israel sind, wer sind wir dann?

    Röm 11,25f: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist. 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.

    Wer sind wir? Wir sind ein Teil dieser “Fülle der Heiden”, sofern wir bei seiner Güte bleiben; sonst werden wir auch abgehauen werden – wenn wir uns nicht mehr mit Jesu Weg eins machen, den er mit uns Heiden gehen will, sondern statt dessen uns lieber eins machen mit denen, die den Stein Jesus verwerfen.

    Gottes Segen wünscht Dan

    • Hosea
      3. August 2015 @ 9:15

      Hi Dan,
      Danke für deinen langen Kommentar. Ja, dann sehen wir das wohl etwas unterschiedlich.
      In Röm 11,17-24 geht es meiner meinung nach nicht um orthodoxe Juden, die ausgebrochen wurden. Ich glaube, dass an YHWH gläubige Juden, Yeshua nicht verworfen haben, weil YHWH und Yeshua eins sind. Durch ihren (sehr tiefgründigen und praktischen) Glauben an YHWH glauben sie damit auch – sozusagen unbewusst – an Yeshua. Sie brauchen die Tat am Kreuz auch nicht, um in den Bund zu kommen (!), da sie niemals geschieden wurden (Jer 3; vgl Gleichnis vom verl. Sohn). Insofern setze ich die gläubigen Juden von heute nicht mit den Juden von damals gleich, die den Messias abgelehnt haben. Aber das ist meine Meinung und ich drücke sie keinem auf.

      Viel Segen Dir,
      Hosea