9 Kommentare

  1. Uta Schmidt
    13. Februar 2015 @ 20:14

    Solange “man” diesen Text mit einer gewissen Distanz lesen kann, fragt “man ” sich wie kann man geistlich nur so verwildern. Wenn ich mir diese Distanz nicht gestatte, sondern mich mit dem Text selber identifiziere, wird die Geschichte eher deprimierend. Und wenn ich nachdenke, dann begreife ich, dass wir in ein Labyrinth von Strömungen und Meinungen hineingeboren sind aus welchem wir uns nicht retten können. Ja, wir sind darauf angewiesen, dass uns der Heilige Geist dort abholt damit wir aus menschlichen oder auch unmenschlichen Prägungen herausgeführt werden. Denn er sieht wo wir in Irrtümern sind und Hilfe brauchen. Eine Wiedergeburt ist unendlichen Herausforderungen ausgesetzt. Und welcher Suchende weiß in seiner Situation etwas von Römer 9 so dass er sich daran orientieren könnte? Mir erscheint es so als sei der Mensch, der einem solchen Wiederherstellungsprozess ausliefert ist, doch einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt, so dass er nicht weniger bedroht ist wie die Raupe auf ihrem Weg zum Schmetterling, bis dieser seine Flügel zum ersten Mal entfaltet und obgleich er nichts vom Fliegen versteht und doch fliegt. Es ist keineswegs so, dass es gute Hirten an jeder Ecke gibt, welche sich um das Verlorene bemühen um es in Geborgenheit aufwachsen zu lassen. Wenn da nicht der wahrhaft treue Gott sich um sein Eigentum kümmern würde, dann sähe es sehr sehr übel für wirklich Suchende aus. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich betrachte wie bedroht eine bleibende Umkehr sein kann. Denn geistliche Abtreibung droht von allen Seiten, wenn die Kontrolle durch vorgestanzte Meinungsbildungsprozesse als mustergültige Schwangerschaftsvorsorge vorgegeben wird, ohne zu beachten, dass Buße und Umkehr die eigentliche Voraussetzung für eine gesunde Geburt sein sollten. Der Feind ist so lebensfeindlich, dass echtes Leben nicht entstehen kann es sei denn Gott gibt die Gnade dazu. Warum ist die Gnade so rar, wo sich alle Welt vor lauter Toleranz fast überschlägt? Hängt das damit zusammen, dass der Humanismus sich als Gott ausgibt, uns jedoch nur dann gnädig ist solange er den Thron Gottes Yahwe streitig machen kann. Sobald der Mensch aber wirklich Yeshua meint ist Schluss mit Toleranz. Wie dringend müssen wir lernen uns von Götzen zu lösen, ohne Furcht vor den Hütern des Baalspriestertums. Flieht aus ihr!

  2. Christin
    14. Februar 2015 @ 19:43

    Schalom Hosea,
    hab recht herzlichen Dank für Deine sehr gute Lehre. Zur Zeit lesen wir Deine Beiträge in unseren Schabbatversammlungen.
    Der HERR möge Dich und Deine Familie behüten und bewahren, denn Du stehst auf umkämpftem Gebiet. Und er möge Dir allezeit ein mutiges Herz schenken und Deine Saat reichlich aufgehen lassen.
    Es grüßt Dich ganz herzlich
    Christin

    • Hosea
      17. Februar 2015 @ 12:57

      Schalom Christin,
      Vielen Dank für deine Nachricht und den Segen! Das ist sehr ermutigend!
      Wünsche euch ganz viele gesegnete Zeiten im Schabbatkreis. Sicherlich fallen euch noch einige Dinge mehr auf bei diesem Thema. Es ist soo umfassend!
      Viele liebe Grüße,
      Hosea

  3. Dan
    25. Juli 2015 @ 2:00

    Hallo ihr Lieben, diese Vortragsreihe finde ich sehr intensiv .

    Eine Aussage aus diesem Vortrag 5 kann ich für mich nicht so übernehmen:
    “Was wir hier beobachten können: Schafe stehen in der Bibel IMMER für Israel – das Nordreich und das Südreich. Niemals für die Heiden oder andere Völker!”

    Als Gegenbeispiel möchte ich Johannes 10:27 anführen.
    Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach”
    Somit würde man jedem glaubenden Heiden unrecht tun wenn man ihn da heraus nimmt.

    Über das Nord und Südreich habe ich mir auch schon seit langer Zeit Gedanken gemacht weil mich Zeugen Jehovas besuchten. Natürlich ließt man dann die Bibel intensiver und muss sich mit allem auseinandersetzen um Diskussionsfähig zu sein. Jedenfalls sehe ich die Geschichte des alten Bundesvolkes als Vorbild für die Neutestamentliche Gemeinde.
    Die gleichen Konflikte spielen sich auch in unseren
    Kirchen ab und auch Eure Lehre trägt einen Teil dazu bei. Ich möchte das mal als meine Meinung hier sagen. Wenn ich mir zum Beispiel anhören darf das ich dem Baal opfere weil ich am Auferstehungstag meines Herrn begehe nur weil es der Sonntag ist dann finde ich das Grenzwertig. Und das Ostern der Astarte geweiht ist das sind ganz böse Behauptungen, sondern wir feiern das Auferstehungsfest genau an dem Tag nach jüdischem Kalender nicht nach unserem Europäischen Kalender. Sondern nach jüdischen Kalender ist genau ausgerechet wann das Osterfest ist.
    Der jüdische Kalender geht nach dem Mond Kalender, alle 28 Tage ist wieder Neumond und Vollmond, das heißt das sich das verschiebt, in das Jahr fügen sie nach soundso vielen Jahren immer einen zusätzlichen 13. Monat, der das dann wieder zurechtrückt. Genau nach diesem Juden Kalender richten wir uns wenn wir Auferstehung feiern. Wir feiern die Auferstehung genau am Auferstehungstag und da lasse ich auch nichts drauf kommen auch wenn das in unserem Sprachgebrauch Ostern heißt. Das hat überhaupt nichts mit der Astarte zu tun. Und was die Sonnenwende betrifft da weiß doch jeder das sie am 21. ist und nicht am 25. Dezember. Natürlich wahr ist es, das Jesus mit großer Wahrscheinlichkeit im Oktober geboren wurde. Jesus könnte durchaus auch im Dezember geboren worden sein. Wir wissen es nicht. Der 24. Dezember nach jüdischem Kalender ist der Tag beim Propheten Hagai wo Gott gesagt hat. Von dem Tag an wo der Grundstein für den Tempel gelegt worden ist, Von jetzt ab prüft ob ihr immer noch einen löchrigen Beutel habt oder ihr immer noch auf dem Felde so wenig erntet oder nur Pech habt, nämlich von jetzt ab will ich den Segen geben, das ist der 24.Dezember. Der 24. des jüdischen Monats der da hinpasst. Das heißt es ist auch ein biblisches Datum welches sich nicht auf das Sonnenwend fest beziehen kann. Eins haben die ersten Christe auch oft gemacht, wenn zum Beispiel irgendwo eine Heidnische Opferstätte war dann wurde genau auf diese Stelle eine Kirche gebaut damit sollte das Heidentum sozusagen vernichtet werden. Und wenn es eine Opferstelle war dann wurden die Kirchen meist Marien oder Petrie- Kirche genannt. Hier mußte der stärkste Heilige ran gegen die Opfer welche die Germanen hatten, Wotan und was da alles gab, Das Christentum hat die Dämonen ausgetrieben und hat das für Jesus besetzt und genauso haben sie auch die Sonnenwendfeste genommen und mit kirchlichen Festtagen besetzt. Und da sowieso keiner weiß wann Jesus wirklich geboren wurden ist ist es eigentlich auch logisch das sie um die Zeit der Sonnenwende die Heiden Sonnenwende gefeiert haben und die Christen haben eben Jesu Geburt gefeiert. Aber es ist doch nicht so das wir nahtlos ein Heidenfest weiterfreiern was für uns eh keinerlei Rolle mehr spielt, sondern wenn die Heiden ihr Heidnisches Sonnwendfest mit über das Feuer springgen usw. feierten, da haben wir Christen eben die Geburt Jesu gefeiert.
    Das sind lauter böse Unterstellungen. Wir loben unseren Gott das Jesus geboren ist.
    Und das Kirchenjahr hat 100% jüdische Termine, das ist Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt, und Pfingsten. Sie sind genau nach dem jüdischen Kalender heute noch. An der Stelle können wir sehen das alles böse Unterstellung ist. Und die anderen Termine das weiß keiner wann Jesus geboren ist. Wir feiern die Geburt Jesu, ich lass mir doch nicht aufoktreuren das ich Sonnenwendfest feiere oder ein Heidnisches Fest. Sowas Sinnloses, aber ihr gefallt seuch eben einfach in solchen Sachen. Einfach die fröhliche Auferstehung feiern und es sich nicht vermiesen lassen. Genau das behaupten die Zeugen Jehovas auch, und die Zeugen Jehovas sind Prophetisch einfach die Gegenkirche gegen die Katholische und Evangelische Kirche, So wie damals das Samaria ( Wachturm, Wachberg) die Gegenkirche gegen Juda war. Gott hat es zugelassen, weil damals der Salomo so schlimm gesündigt hat, aber sie haben mit ihrer Gegenkirche eins übertrieben, Gott wollte schon das der Kirche die Macht genommen wird, über alle Menschen zu bestimmen. Das wollte Gott damals auch in Israel nicht das Juda über alle Seelen bestimmen konnte. Das Königtum Davids ( Juda) sollte damals auch nicht über alle Stämme bestimmen. Aber der Gottesdienst im Tempel in Jerusalem der war heilig der war von Gott. Das war der Gottesdienst der in den 5 Büchern Mose stand. und die 5 Bücher Mose die haben die Samariter auch gehabt. Und dann haben sie ihren eigenen Gottesdienst aufgemacht, und darin haben die Samariter gesündigt. Das war die Sünde Jerobeams welch die zwei Götzenkälber da hin gebaut hatten. Und das ist die Sünde der Zeugen Jehovas. Das sie sagen der Gottesdienstt in der Katholischen, der Gottesdienst in der Evangelischen Kirche der wäre falscher Gottesdienst. Das ist Lüge. Das ist die Sünde Jerobeams, Prophetisch.

    1. Petrus 12, die Propheten des alten Bundes haben die Frage an Gott gestellt. Für wen reden wir das alles denn vieles stimmte gar nicht für ihre Könige. die Könige waren damals zwar der Anlass , sie mussten bestimmte Sachen weissagen die überhaupt nicht gleich zutrafen, und da wurde ihnen gesagt das Sie für die zukünftige Zeit, das sie Euch (denen die den Brief von Petrus bekamen) dienen würden. Das wurde den alten Propheten aus dem alten Testament gesagt.
    Die wussten das sie für eine spätere Zeit weissagten. Apostelgeschichte kapitel 3, 20 -24
    Von Samuel an, auch die Geschichtlichen Dinge , auch mit Jerobeam die sind alle für die Tage der Wiederkunft Jesu geweissagt worden. Also wird die Sünde Jerobeams auch ständig in der Kirche eine Rolle spielen. Und das ist genau das was hier gerade geschieht. Ihr baut einen eigenen Gottesdienst und sagt unser Gottesdienst ist der richtige und euer Gottesdienst ist Heidnischen Ursprungs und das ist falsch. Der Gottesdienst in der Evangelischen und Katholischen Kirche so wie er vorgeschrieben und gehalten wird ist in Ordnung und ist kein böser Gottesdienst. Ihr sagt den Menschen, euer Sonntag ist dem Sonnengott geweiht ihr macht die gleiche Sünde wie Jerobeam. Sie ziehen die Leute vom richtigen Gottesdienst ab damit sie zu ihnen kommen. Die wollen die Leute an sich binden. Das hat Gott seinen Aposteln nie erlaubt. Paulus, so sehr er an seinen Gemeinden gehangen hat durfte sie nie an sich selber binden, und Gott hat sogar zugelassen das die Gemeinden ihm sogar weggerissen wurden sind. aber von bösen Leuten, von bösen Arbeitern. Das der Paulus dann sagen mußte auf den Tag Jesu Christi hin kann Gott mir das auch bewahren. Aber im Augenblick verlier ich. Alle Gemeinden in der Provinz Asien die er selber gegründet hat sind ihm weggenommen worden durch solche Leute. Leute die vom Judentum kamen und den Leuten das aufoktroyiert haben. Für mich ist alles wieder die alte Sache, für die Wiederkunft Jesu bringt das überhaupt nichts. An der Stelle sehe ich die Gefahr bei Euern Lehrdienst. Natürlich hat Israel eine Berufung von Gott bekommen und wir dürfen zuschauen wie sich alles das erfüllt. Gut finde ich die Lehre von der Rückführung der restlichen 10 Stämme. Hier hat Gott Euch auf etwas gewiesen und das hat Hand und Fuß.

    Liebe Grüße Daniel

    • Hosea
      27. Juli 2015 @ 10:55

      Hi Daniel,
      Mit dem Satz:
      “Was wir hier beobachten können: Schafe stehen in der Bibel IMMER für Israel – das Nordreich und das Südreich. Niemals für die Heiden oder andere Völker!” war das AT gemeint. Also besser:
      “Was wir hier beobachten können: Schafe stehen im AT IMMER für Israel – das Nordreich und das Südreich. Niemals für die Heiden oder andere Völker!”

      Und daraus sollte abgeleitet werden, dass auch im NT sehr wahrscheinlich diese Gruppen gemeint sind. Das Nordreich hat durch Jakob ja den Segen erhalten, “die Vollzahl der Heiden” zu werden. Insofern sind meiner Meinung nach im NT die Heiden in Form vom ehemaligen Nordreich gemeint. Das sind die “verlorenen Schafe”. Die Schafe, die einst beim Vater waren (Nordreich) und nun verloren sind.

      Segen,
      Hosea

  4. Dan
    2. August 2015 @ 14:07

    Danke Hosea, Vieles was ich schreibe ist erst mal nur meine Meinung und sollte auch hinterfragt werden können. Danke für Deine Antwort

  5. Wydra
    28. August 2015 @ 14:36

    Lieber Dan + lieber Hosea, einigen wir uns dahingehend, dass die Verlorenheit der Schafe immer den ganzen Leib Christi betrifft. Der Leib Christi in seiner Gesamtheit gestaltet sich aus dem erretteten “Rest” der beiden Häuser Juda+Israel, den 144 Tsd und aus den Erlösten “Nationen”; wobei das Geheimnis der Schafe der Nationen ein besonderes ist. LG Joachim

  6. Martina
    29. April 2016 @ 13:34

    Lieber Hosea,

    ich befasse mich erst seit kurzem mit den zwölf Stämmen und der Torah. Ich bin wiedergeborene Christin und hatte immer viele Fragen, die man mir nicht so recht beantworten konnte. Ich bin soooo dankbar, dass ich auf diese website hier gestossen bin. Langsam wird alles etwas runder ! Ich möchte dir meinen ganz herzlichen Dank aussprechen für diese gute Lehre. Ich wünsche dir und dem ganzem Team Gottes reichen Segen für eure Arbeit.

    Schalom
    Martina

    • Hosea
      2. Mai 2016 @ 11:30

      Schalom Martina,
      Wow, das freut mich. Ja, die zwölf Stämme und ihre Bedeutung für die heutige Zeit ist enorm. Viel Freude beim Entdecken und Erkunden. Wir sind ebenso auf diesem Weg 😉
      Schalom,
      Hosea