Parascha ‚waJikra‘ – וַיִּקְרָא = „da rief er“
Parascha ‚waJikra‘ – וַיִּקְרָא = „da rief er“ – 3. Mose 1, 1 – 5, 26;
Wir beginnen hier ein neues Buch, das 3. Buch Mose, was wie unsere Parascha ‚waJikra‘ auf hebräisch genannt wird, was das Buch der Priester bzw. der Lewiten bedeutet.
V1) Da rief – וַיִּקְרָא waJikra der Ewige Mosche, um zu ihm aus dem Zelt der Begegnung zu reden:
V2) „Rede zu den Kindern Israel und sage ihnen: ‘Wenn ein Mensch von euch dem Ewigen ein Opfer – קָרְבָּן korban (= „Nahung“) darbringt/nahebringt יַקְרִיב jakriv, sollt ihr vom Vieh, von Rindern und Schafen, als eure Opfergabe darbringen.’ “
Hier zunächst in Kürze eine chronologische Übersicht der Inhalte dieses Tora-Abschnitts nach Kapiteln:
Kp. 1: Opfer korbanot קָרְבָּן von Rindern, Schafen und Ziegen;
- Opfer von Rindern, V1-9;
- Opfer von Schafen, V10-13;
- Opfer von Ziegen, V14-17;
Kp. 2: mincha-Gabe מִנְחָה von Getreide;
- Opfer von feinem Mehl, V1-3;
- Opfer von gebackenem Brot,V4-10;
- Opfer von ungesäuertem Brot.V11-13;
- Opfer von geröstetem Getreide,V14-16;
Kp. 3: Friedensopfer שְׁלָמִים schlamim
- Friedensopfer von Rindern, V1-5;
- Friedensopfer von Schafen, V6-11;
- Friedensopfer von Ziegen, V12-16;
Kp. 4: Sündopfer חַטָּאת chatat
- Sündopfer für den Priester, V1-12;
- Sündopfer für die Gemeinde, V13-21;
- Sündopfer für den Fürsten, V22-26;
- Sündopfer für den Einzelnen, V27-35;
Kp. 5: Schuldopfer אָשָׁם ascham
- Schuldopfer für verschiedene Vergehen, V1-13;
- Schuldopfer für unabsichtliche Sünden, V14-19;
- Schuldopfer für Betrug und Diebstahl, V20-26;
Wir wollen uns in einer generellen Übersicht mit allen erwähnten Opfern beschäftigen, was sie bedeuten und wie sie durchgeführt wurden.
Ein korban קָרְבָּן ist im hebräischen Ursprung kein Opfer im modernen Sinn, sondern das, was Nähe schafft. Das hebräische Wort korban קָרְבָּן leitet sich von der Wurzel karav קָרַב ab, die die Bedeutung hat, sich zu nähern oder nahe zu kommen. Ein korban קָרְבָּן ist daher das, was den Menschen in eine bewusste, gereinigte und geheiligte Nähe zum Ewigen führt. Es geht um Annäherung, um innere und äußere Reinigung, um Dank, um Versöhnung und um Frieden. Der Sinn eines korban liegt nicht im Verlust oder in einem Opfergedanken, sondern im bewussten Schritt des Menschen, sich dem Ewigen zu nähern und die Beziehung zu vertiefen. Viele Missverständnisse entstehen, weil die Begriffe Opfer oder das englische sacrifice im modernen Sprachgefühl falsch klingen. Das englische Wort sacrifice stammt ursprünglich aus dem Lateinischen sacrificare und bedeutet heiligen oder heilig machen. Die Tora meint jedoch keinen Akt des Verzichts oder der Entbehrung, sondern einen Weg, sich innerlich und geistlich zu nähern.
In den ersten Kapiteln des 3. Buches Mose entfaltet sich ein eindrucksvolles Bild der verschiedenen Opferarten, mit denen Israel seine Beziehung zu Gott gestalten sollte. Den Anfang macht das ola עוֹלָה, das Ganzopfer/Emporopfer. Es wird vollständig auf dem Altar verbrannt und steht damit fuer die totale Hingabe des Menschen an seinen Schoepfer. Ob Rind, Schaf, Ziege oder Taube, das Tier musste makellos sein und wurde zum Eingang des mischkan gebracht. Der Opfernde legte seine Hand auf den Kopf des Tieres, fuehrte die Schlachtung durch, und die Priester sprengten das Blut an den Altar. Danach wurde das Tier zerlegt, gewaschen und vollständig dem Feuer übergeben. Nichts blieb für den Menschen übrig, denn das ola war ein Akt der vollkommenen Annäherung.
Darauf folgt das mincha מִנְחָה, das Speis– oder Mehlopfer. Es bestand aus feinem Mehl, Öl und Weihrauch und konnte auf verschiedene Weise zubereitet werden, gebacken, gebraten oder in der Pfanne. Ein Teil davon wurde als sogenannte Gedenkportion auf dem Altar verbrannt, während der Rest den Priestern zustand. Das mincha war ein Ausdruck von Dankbarkeit und Hingabe, besonders geeignet für Menschen, die kein Vieh besassen. Rabbiner Samuel Hirsch beschrieb es als Freude und Dank für das tägliche Leben, ein Opfer, das die einfachen Gaben des Alltags in den Dienst Gottes stellte.
Eine besondere Atmosphäre umgibt das schlamim שְׁלָמִים, das Friedens- oder Dankopfer. Sein Name leitet sich von schalom ab, dem Wort für Frieden und Ganzheit. Dieses Opfer wurde aus Freude, Dankbarkeit oder innerem Frieden dargebracht. Das Blut wurde an den Altar gesprengt, bestimmte Fettteile verbrannt, doch das Fleisch wurde gemeinsam gegessen, vom Opfernden, seiner Familie und den Priestern. Es war ein Opfer der Gemeinschaft, ein Festmahl vor Gott. Sforno sieht darin den Ausdruck freiwilliger Liebe und Dankbarkeit, ein Opfer, das nicht aus Pflicht, sondern aus innerem Überfluss hervorgeht.
Das chatat חַטָּאת, das Sündopfer, hatte einen anderen Charakter. Es wurde für unbeabsichtigte Verfehlungen dargebracht und unterschied sich je nach Stellung der betreffenden Person, ob Priester, Fürst, das Volk oder ein einzelner Mensch. Das Blut wurde an bestimmten Stellen des Altars gestrichen oder gesprengt, das Fett verbrannt, und in manchen Fällen wurden Teile des Tieres ausserhalb des Lagers verbrannt. Ramban betont, dass der Opfernde durch diesen Vorgang die Schwere seiner Verfehlung erkennen sollte. Das chatat war ein Weg zur Reinigung und zur Wiederherstellung der Beziehung zu Gott.
Schliesslich begegnet uns das ascham אָשָׁם , das Schuldopfer. Es wurde für bestimmte Arten von Schuld dargebracht, etwa bei Veruntreuung von Heiligem, bei falschem Schwur üoder bei Unrecht gegenüber Mitmenschen. Seine Durchführung ähnelte dem Sündopfer, doch die Tierarten waren festgelegt, und oft war das Opfer mit Wiedergutmachung verbunden, einschliesslich eines Aufschlags von zwanzig Prozent. Das ascham stellte nicht nur die Beziehung zu Gott wieder her, sondern auch die zum Mitmenschen, indem es den Schaden ausglich und Verantwortung übernahm.
So entfalten die Kapitel eins bis fünf des Buches waJikra ein vielschichtiges Bild der Opferpraxis. Jedes Opfer hat seinen eigenen Klang, seine eigene Symbolik und seinen eigenen Weg, den Menschen in die Nähe Gottes zu führen, sei es durch Hingabe, Dank, Freude, Reinigung oder Wiedergutmachung.
3. Wie kann man sich die Opfer praktisch vorstellen?
Die Quellen beschreiben die Abläufe sehr konkret:
Ablauf eines Tieropfers (ola, schlamim, chatat, ascham)
- Bringen des Tieres zum Eingang des Heiligtums;
- smicha = Handauflegen → Identifikation, innere Hinwendung;
- Schlachtung durch den Opfernden (außer bei Vögeln);
- Auffangen des Blutes durch Priester;
- Blutsprengung an den Altar (Art je nach Opfer);
- Zerlegung des Tieres;
- Verbrennen bestimmter Teile auf dem Altar;
- Essen (bei schlamim) oder vollständiges Verbrennen (bei ola).
- Reinigung der Priester und Geräte.
Ablauf eines Speisopfers (mincha)
- Mehl, Öl, Weihrauch → gemischt oder gebacken;
- Priester nahmen eine Handvoll von diesem Gemisch: es wurde auf dem Altar verbrannt;
- der Rest wurde von den Priestern gegessen;
Wir wollen uns hier nun die Frage stellen: Wie sah das damals praktisch aus, als das Volk Israel in der Wüste war, dort 40 Jahre umherwanderte – wie wurde dieses Opfersystem nun betrieben?
Während der 40-jährigen Wüstenwanderung wurden täglich und wöchentlich reguläre Opfer dargebracht, doch die großen Festopfer wie Pessach, Schavu‘ot und Sukkot, auch Jom-Trua (heute Rosch-haSchana) und Jom-Kippur scheinen nur sehr eingeschränkt oder noch gar nicht gefeiert worden zu sein. Die Gesamtzahl der Tiere für kultische Zwecke war dennoch enorm – allein die täglichen Tamid-Opfer summieren sich auf über 29.000 Tiere.
a) die reguläre Opfer in der Wüste – mit Zahlen
Die Tora schreibt für den Mischkanbetrieb mehrere regelmäßige Opfer vor, die auch in der Wüste durchgeführt wurden:
- die tägliche Opfer, präzise genannt: olat-tamid עֹלַת תָּמִיד , vierte Mose 28, 3–8;
– zweimal täglich ein Lamm (morgens und abends)
– pro Jahr: 730 Tiere
– in 40 Jahren: 29.200 Tiere
- die wöchentlichen Opfer am Schabbat, genannt olat-schabbat עֹלַת שַׁבָּת – vierte Mose 28, 9–10;
– zwei zusätzliche Lämmer
– pro Jahr: 104 Tiere;
– in 40 Jahren: 4.160 Tiere;
- die Neumond-Opfer am rosch-chodesch רֹאשׁ חֹדֶשׁ , es wurde präzise als olat-chodesch עֹלַת חֹדֶשׁ bezeichnet: 4. Mose 28,11–15;
– pro Monat: 2 junge Stiere, 1 Widder, 7 Lämmer = 10 Tiere;
– pro Jahr: 120 Tiere;
– in 40 Jahren: 4.800 Tiere;
b) die Festtagsopfer (Pessach, Schavu‘ot, Sukkot etc.)
– Pessach wurde nur im ersten und zweiten Jahr des Auszugs gefeiert:
vgl. 4. Mose 9, 1–5; Josua 5, 10–12;
Israel feierte das Pessach in der Wüste also nur im 2. Jahr nach dem Auszug. Danach wurde ein Pessachfest erst wieder unmittelbar vor dem Einzug ins verheissene Land erwähnt, nachdem die neue Generation in Gilgal beschnitten worden war, Josua 5, 2–10; da die Feier des Pessach ausdrücklich von Beschnittenen gebietet, wurde erst nach der Beschneidung der neuen Generation das Pessach wieder gefeiert.
Hier das Gebot: nur ein Beschnittener darf am Pessach teilnehmen, 2. Mose 12, 43–49;
Gott gebot, dass kein Unbeschnittener vom Pessachopfer essen darf; erst nach der brit-mila darf jemand dazugehören und das Pessach feiern.
2. Mose 12,48 – dort heißt es, dass ein Fremder, der Pessach feiern will, zuerst beschnitten werden muss, „וְאָז יִקְרַב לַעֲשֹׂתוֹ“.
– da Schavu’ot direkt mit einer Zählung von 7 Wochen mit dem Pessachfest verbunden ist, und Pessach erst wieder im 40. Jahr der Wüstenwanderung gefeiert wurde, ist anzunehmen, dass Schavu’ot auch erst nach der Wanderung Israels im Verheissenen Land gefeiert wurde.
– für Jom-Trua, Jom-Kippur und Sukkot gibt es auch keine klaren Hinweise, dass sie während der Wüstenwanderung gefeiert wurden;
Hier folgt eine Übersicht der Pflichtopfer für die Festtage:
Emporopfer = ola עֹלָה; zusätzlich kommen meist mincha + nesachim (= Gußopfer) und Sündopfer = chatat, aber hier zählen wir nur die Tiere der Empor-Opfer ola auf
a) Pessach (1. Tag + 7. Tag)
pro Jahr:
– 2 junge Stiere
– 1 Widder
– 7 Lämmer
(gilt für jeden der beiden Festtage)
➡️ pro Jahr gesamt:
– 4 Stiere
– 2 Widder
– 14 Lämmer
➡️ für 40 Jahre:
– 160 Stiere
– 80 Widder
– 560 Lämmer
b) Schavuʿot
pro Jahr:
– 2 Stiere
– 1 Widder
– 7 Lämmer
➡️ für 40 Jahre:
– 80 Stiere
– 40 Widder
– 280 Lämmer
c) Jom-Truʿa (rosch-haSchana)
pro Jahr:
– 1 Stier
– 1 Widder
– 7 Lämmer
➡️ für 40 Jahre:
– 40 Stiere
– 40 Widder
– 280 Lämmer
d) Jom Kippur
pro Jahr:
– 1 Stier
– 1 Widder
– 7 Lämmer
➡️ für 40 Jahre:
– 40 Stiere
– 40 Widder
– 280 Lämmer
e) Sukkot (7 Tage + Schemini-Azeret)
Sukkot – 7 Tage
Die Stiere nehmen täglich ab (13 → 7), Widder und Lämmer bleiben konstant.
pro Jahr:
– 70 Stiere
– 14 Widder
– 98 Lämmer
Schemini-Azeret:
– 1 Stier
– 1 Widder
– 7 Lämmer
➡️ Sukkot + Schemini-Azeret pro Jahr:
– 71 Stiere
– 15 Widder
– 105 Lämmer
➡️ für 40 Jahre:
– 2840 Stiere
– 600 Widder
– 4200 Lämmer
| Festtage (40 Jahre) | Stiere | Widder | Lämmer |
| Pessach | 160 | 80 | 560 |
| Schavuot | 80 | 40 | 280 |
| Jom-Tru‘a | 40 | 40 | 280 |
| Jom Kippur | 40 | 40 | 280 |
| Sukkot + Schemini-Azeret | 2840 | 600 | 4200 |
| 3160 | 800 | 5.600 |
| Festtag | Stiere | Widder | Lämmer | Ziegenbock(Sündopfer) | hebräisch |
| Pessach (Tag 1) | 1 | 7 | 1 | 2 | עֹלַת חַג הַפֶּסַח |
| Pessach (Tag 7) | 1 | 7 | 1 | 2 | עֹלַת חַג הַפֶּסַח |
| Schavu‘ot | 1 | 7 | 1 | 2 | עֹלַת חַג הַשָּׁבֻעוֹת |
| Jom-Tru’a | 1 | 7 | 1 | 1 | עֹלַת יוֹם תְּרוּעָה |
| Jom Kippur | 1 | 7 | 1 | 1 | עֹלַת יוֹם הַכִּפֻּרִים |
| Sukkot – Tag 1 | 1 | 14 | 2 | 13 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Sukkot – Tag 2 | 1 | 14 | 2 | 12 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Sukkot – Tag 3 | 1 | 14 | 2 | 11 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Sukkot – Tag 4 | 1 | 14 | 2 | 10 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Sukkot – Tag 5 | 1 | 14 | 2 | 9 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Sukkot – Tag 6 | 1 | 14 | 2 | 8 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Sukkot – Tag 7 | 1 | 14 | 2 | 7 | עֹלַת חַג הַסֻּכּוֹת |
| Schemini-Azeret | 1 | 7 | 1 | 1 | עֹלַת שְׁמִינִי עֲצֶרֶת |
Wurden private Opfer in der Wüste durchgeführt?
Die Tora erlaubt freiwillige Opfer (schlamim, mincha, chatat, ascham), doch:
– es gibt keine Hinweise auf regelmäßige private Opfer während der Wüstenwanderung;
– einzige Ausnahme: Einweihung des Mischkan und der Priester, 3. Mose 8–9;
Die Opfer bei der Einweihung des Mischkan
– ein Widder für die Priesterweihe;
– ein Stier und ein Widder als Sünd- und Friedensopfer;
– insgesamt: mindestens 3 Tiere für die Priesterweihe;
– zusätzlich: 12 Fürsten brachten je 1 Stier, 1 Widder, 1 Lamm, 1 Ziegenbock: zusammen 48 Tiere, 4. Mose 7;
Fleischverzicht und Mangel an privaten Opfern
– das Volk erhielt ausschließlich Manna („man hu“) – 2. Mose 16, 35;
– Fleisch war selten und wurde nur punktuell gegeben, vgl. Wachteln in 4. Mose 11;
– private Opfer mit Fleischverzehr (schlamim) waren daher kaum möglich;
– die Versorgungslage spricht gegen häufige individuelle Opferhandlungen;
Wie vertraut war das Volk mit der Tora?
– die Tora wurde erst während der Wüstenwanderung geschrieben – vgl. 5. Mose 31, 24;
– es gab keine Abschriften – nur eine Originalrolle bei Mose;
– hebräisch war keine etablierte Sprache – die Israeliten sprachen wohl ägyptisch?
– auch die hebräische Schrift – damals Paleo-hebräisch – wurde erst von Mose eingeführt und war neu: wir können sogar davon ausgehen, dass alle späteren Alphabete ihren Ursprung durch dieses neue paleo-hebräische Alphabet genommen haben. Mose war ein Gelehrter aus dem ägyptischen Königshaus, er konnte die ägyptische Hieroglyphensprache lesen, aber die Tora wurde in Paleo-Hebräisch geschrieben! Das paleo-hebräische Alphabet war ein absolutes Novum!!
– die Vermittlung der Tora erfolgte zunächst nur mündlich, durch Mose und die Lewiten;
Fazit:
Die kultische Praxis in der Wüste war stark zentralisiert und auf das tägliche und wöchentliche Opferwesen beschränkt. Die großen Feste wurden offenbar nicht regelmäßig gefeiert, und private Opfer waren selten. Die Tora war ein wachsender, noch nicht vollständig verbreiteter Text, und das Volk war in seiner Mehrheit weder alphabetisiert noch sprachlich vertraut mit dem Hebräischen. Das kultische Leben war real, aber begrenzt – und die große Zahl der regulären Opfer zeigt dennoch, wie zentral der Mischkan für das Wüstenvolk war.
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