Parascha ‚miKez‘ מִקֵּץ = „zum Ende (hin)“

Parascha ‚miKez‘ מִקֵּץ = „zum Ende (hin)“ – 1. Mose 41, 1 – 44, 17;
V1) Dann geschah es zum Ende (hin) מִקֵּץ miKez von zwei Jahren (seines Gefängisaufenthalts), da träumte Pharao – und siehe, er stand am Nil.
Diesmal betrachten wir die Söhne Jossefs, wie sie in 1. Mose 41 beschrieben sind:
V50) Ehe das Jahr der Hungersnot kam, wurden dem Jossef zwei Söhne geboren, welche Asnat ihm gebar, die Tochter Potiferas, des Priesters von On.
V51) Dem Erstgeborenen gab Jossef den Namen Menasche – מְנַשֶּׁה (= was bedeutet: „Der entsinken oder vergessen lässt“: Denn Elohim hat mich entsinken bzw. vergessen lassen – נַשַּׁנִי naschani all meine Mühe עֲמָלִי amali und mein ganzes Vaterhaus.
= Das hebräische Verb נָשָׁה nascha bzw. die Form נַשַּׁנִי naschani in 1. Mo. 41, 51 bedeutet „vergessen lassen / entsinken lassen / loslassen“. Es erscheint im Tanach nur zweimal: hier in 1. Mose 41,51 und in Jesaja 44, 21;
- Grundwurzel: נָשָׁה nascha = „vergessen, vernachlässigen, entsinken“;
- Form: נַשַּׁנִי naschani = „er hat mich vergessen lassen / zum Vergessen gebracht“;
- Besonderheit: Es ist ein Hiphil-Perfekt mit Suffix „-ni“ („mich“)
- Jesaja 44, 21
זְכֹר־אֵלֶּה יַעֲקֹב וְיִשְׂרָאֵל כִּי־עַבְדִּי אָתָּה יְצַרְתִּיךָ עַבְדִּי־אַתָּה יִשְׂרָאֵל לֹא תִנָּשֵׁנִי
s‘chor-eleh Ja‘akov we-Jisrael ki avdi ata, jezarticha avdi ata Jisrael, lo tinascheni
Schlüsselwort: תִּנָּשֵׁנִי – tinascheni = „du sollst mich nicht vergessen“.
Übersetzung: „Gedenke dies, Ja‘akov, und Israel, denn du bist mein Knecht; ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht, Israel – du sollst mich nicht in Vergessenheit absinken lassen תִּנָּשֵׁנִי tinascheni“
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