Sederfeier – vier Versprechen Elohims

Nach den Anweisungen Yahs feiern wir Pessach. Dies sind die Feste Yahs, heilige Versammlungen, die ihr ausrufen sollt zu ihrer bestimmten Zeit: Im ersten Monat, am Vierzehnten des Monats, zwischen den zwei Abenden, ist Passah Yahs“. (3. Mose 23,4-5)
Und in der Geschichte des Exodus finden wir die erste Anweisung, Pessach zu feiern als eine ewige Ordnung:
„Und dieser Tag soll euch eine Erinnerung sein, und ihr sollt ihn feiern als Fest für YHWH. Als ewige Ordnung für all eure Generationen sollt ihr in feiern.“ (2. Mose 12,14).
Die Haggadah ist Erzählung und Handlungsanweisung für den Seder an Erev Pessach, dem Vorabend zum Fest der Befreiung der Israelit*innen aus der ägyptischen Sklaverei. Du findest bei uns eine messianische Haggadah. Sie beschreibt, wie die Einsetzungsworte von YHWH aus 2. Mose 12,14 Yeshua porträtieren. Wir posten unter diesem Video einen Link zur unserer messianischen Haggadah.
Während der Sederfeier werden vier Becher Wein getrunken, die vier Ausdrücke der Erlösung symbolisieren, und die fest in den Ablauf der Haggadah integriert sind. „Darum sage zu den Söhnen Israel: „Ich bin Yah; ich werde euch herausführen unter den Lastarbeiten der Ägypter hinweg, euch aus ihrer Arbeit retten und euch erlösen mit ausgestrecktem Arm und durch große Gerichte. Und ich will euch mir zum Volk annehmen und will euer Elohim sein. Und ihr sollt erkennen, dass ich Yah, euer Elohim, bin, der euch herausführt unter den Lastarbeiten der Ägypter hinweg.“ (2. Mose 6,6-7) Hier hören wir die vier Versprechen Elohims: „Ich werde herausführen“, „Ich werde retten“, „Ich werde erlösen“ und „Ich werde euch annehmen“.
Die vier Becher sind:
- Becher der Heiligung (Kiddusch): Er wird zu Beginn des Seders über den Kiddusch getrunken.
- Becher der Erlösung/des Gerichts (Maggid): Er wird nach dem Erzählen der Pessach-Geschichte (Maggid) getrunken.
3.Becher des Segens (Birkat Hamazon): Er wird nach dem Tischgebet (Dankgebet) getrunken.
4.Becher des Lobpreises (Hallel): Er wird am Ende des Hallel-Gesangs (Preisung) getrunken.
Da es in der Bibel keine Haggadah gibt mit einer von Yah festgelegten Struktur, möchte ich euch heute einladen, dass wir zum Nehmen der vier Becher Gebetsanliegen mitaufnehmen. Pessach beginnt mit dem Buchstaben „peh“. Er ist der 17. Buchstabe im hebräischen Alphabet und hat einen Zahlenwert von 80. Er steht symbolisch für Mund, Sprache und Zeugnis. Es repräsentiert das Aussprechen, Atem, Stimme und Offenbarung. Und Elohim hat durch Mose an Pessach, die Anweisung an die Israeliten aussprechen lassen, das Blut des Lammes an die Türpfosten für ihre Erlösung zu streichen und er hat dann dieses Blut als das Aleph-Tav-Blut angesehen. Als das vergossene Blut seines Sohnes Yeshuas. Bitte zum Verständnis des Aleph-Tav die vorherige Episode 290 anhören. So sprechen wir jetzt durch unseren Mund und unsere Sprache beim Trinken der Becher auch eine erlösende Botschaft an Pessach.
Stellt euch beim Trinken der Becher vor, dass wir mit allen Pessach feiernden Menschen weltweit verbunden sind. Stell dir vor, dass wir in dieses weltweit umspannende Netz der Menschen, die Pessach feiern, hineinbeten. Stell dir vor, dass es alles Menschen sind, die Yahs Unterweisung ehren und wir dadurch alle miteinander verbunden sind. Wie fühlt sich dieser große weltweite Kreis von Menschen für dich an. Abgesondert für den Vater? So wie der Becher der Heiligung. Abgesondert heißt im Hebräischen „kadosch“, was eben absondern und dadurch heiligen bedeutet. Wir feiern mit allen Juden Pessach. Aber nicht alle Juden sind durch Yeshua und in Ihm geheiligt. Sie haben noch nicht erkannt, dass das perfekte Lamm, das endgültige Opfer, für sie und uns gestorben ist und die Last unserer Sünden getragen hat. Jeder der 39 Peitschenhiebe auf seinem Rücken, jede Wunde, stellvertretend für uns. Sie sehen noch nicht das Lamm, dass in dem Lamm verborgen war, dass sie damals in Ägypten beim Auszug geschlachtet haben. Wir beten hinein, dass von unserem geheiligten Kreis die Wahrheit und das Licht in diejenigen Juden fällt, die das noch nicht wahrnehmen konnten und dass sie ihren Messias erkennen können.
Der zweite Becher, den wir nach dem Erzählen der Pessach-Geschichte trinken, ist der Becher der Erlösung/des Gerichts. Er entspricht der Zusage Yahs: „Ich werde euch erretten“ (aus der Lastknechtschaft) Jetzt denke wir an den Kreis der Gläubigen, die noch nicht Pessach feiern, sondern unter Knechtschaft der heidnischen götzendienerischen Feste stehen, wie dem Fest, dass der Göttin Ostera gewidmet ist. Dieses Osterfest hat einen anderen Inhalt als die Pessachfeier. Wir beten, dass diese sich herausführen lassen und die Wahrheit der Feste Yahs verstehen, der im 3. Mose 23,4 sagt: „Dies sind aber die Feste Yahs, heilige Versammlungen, die ihr ausrufen sollt zu ihrer festgesetzten Zeit.“ Es sind Seine Feste, nicht jüdische Feste, aber die Juden haben sie im Gegensatz zu uns, gehalten. „Dieser Tag soll für euch ein Gedenktag sein, und ihr sollt ihn als ein Fest für Yah feiern; ihr sollt ihn feiern als eine ewige Ordnung für alle eure Generationen.“ (2. Mose 12,14) Wir beten, dass sie erkennen, dass sie eine ewige Ordnung Yahs übertreten bzw. nicht halten und diese Sünde vor Elohim bekennen. Denn jeder, der die Torah übertritt, sündigt gemäß 1. Johannes 3,4: Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit“ (Einheitsübersetzung) oder „Sünde ist Gesetzlosigkeit“ (Schlachter 2000).
Beten wir, dass diejenigen, die Ostern feiern, erkennen, dass Yeshua genau am Pessachtag während der Zeit der Schlachtung der Lämmer im Tempel gekreuzigt wurde. Und er so das Frühlingsfest Pessach bei seinem ersten Kommen buchstäblich erfüllt hat.
. 3.Becher des Segens, des Heils oder der Erlösung (Birkat Hamazon): Er wird nach dem Tischgebet (Dankgebet) getrunken und bis zum Überlaufen gefüllt und symbolisiert so überfließende Erlösung. Wir danken beim Trinken des 3. Bechers dafür, dass eines Tages alle Erlösten zur Ehre Yeshuas seine Feste verstehen und feiern werden und wir ein großer, sehr großer weltumspannender Kreis sein werden.
4.Becher des Lobpreises (Hallel): Er wird am Ende des Hallel-Gesangs (Preisung) getrunken. Der vierte Becher entspricht der Verheißung, dass Elohim die 12 Stämme als sein Volk annimmt, wozu auch alle gehören, die aus den Nationen eingepfropft worden sind. Er steht für die Erlösung, die durch das Zusammenkommen als Gemeinschaft und das Bekenntnis zu den Unterweisungen Elohims vollendet wird. Hier können wir für die Zeit danken, in der Elohim alle, die in der ganzen Welt verstreut worden sind, im größeren Exodus nach Hause, nach Israel, führen wird.
Das heißt konkret, Pessach wird nach wie vor gefeiert werden, aber man wird sich während des Sedermahls nicht mehr an den Auszug aus Ägypten erinnern, sondern an den Auszug in unseren Tagen aller Israeliten aus all den Ländern, wohin Yah sie vertrieben hatte. Was für ein gewaltiger Shift. Voraussehend, dass es so kommen wird, ist jetzt schon beachtenswert. Dazu gibt es einen Weckruf, den wir unten verlinken: Es wird etwas Großartiges geschehen.“
Ich habe so viele wunderbare Weckrufe zu Pessach gemacht, die wir jetzt in unserem Youtube-Kanal in der Playliste unter dem Stichwort „Pessach“ zusammengefasst haben. Schaut doch mal dort rein. Es gibt dort insgesamt 11 Pessach-Weckrufe, wie beispielsweise „Pessach – Die Reise mit der Zeitmaschine“, „Rabbuni“ oder „Das Geheimnis des Pessach-Opfers, Teil 1 und 2“ und wie schon erwähnt „Es wird etwas Großartiges geschehen“.
Unter diesem Video findet ihr in der Beschreibung auch den Text zu diesem Weckruf.
Vielleicht nehmt ihr euch während Pessach mal Zeit, das eine oder andere Video anzuhören und so tiefer in die verschiedenen Aspekte des Festes einzutauchen.
Unsere neue 11-seitige augenöffnende und für die Endzeit vorbereitende Broschüre „Endzeit anders als du denkst?“ ist da. Du kannst sie unter office@worldwidewings.de anfordern.
Chag Sameach
Foto: I-Stock Bestellnr.: 2107808225)
