1 Kommentar

  1. Karsten Heber
    6. Juni 2015 @ 16:10

    Shalom Caverim!
    Emuna hat uns einen so reichvollen Text geschrieben, dass ich mir fast nicht wage, Euch meine Gedanken zu unserem Text mitzuteilen. Aber für mich war dieser Text sehr sehr wichtig und einschneidend. Oft geht es mir so, dass mir ein Text langweilig erscheint, gerade wenn es darum geht, wer von wem abstammt usw. Dann überfliege ich meistens diese Verse.
    Aber heute, wow, das hat eingeschlagen!
    Wißt Ihr, wenn ich das Volk Israel so ansehe, erkenne ich mein eigenes Leben, in jeder Beziehung.
    In der Wanderung, in dem Verhalten des Volkes Israel habe ich mich wieder gefunden.
    Wie oft hat es sich gegen G’tt erhoben, hat gezankt, hat gezweifelt und gemurrt. Es hatte Verlangen, Sehnsucht nach der Vergangenheit, der Sklaverei, der Knechtschaft und vergaß dabei die Wunder, die Liebe, die er Ewige, geprießen sei ER, dem Volk getan hat. Ja, es verlohr das Zeil, das verheißene Land, aus den Augen. Und dennoch versorgte ER es weiter, ja sogar im Überfluß ( bis ihnen das Fleisch aus der Nase wieder heraus kam – das ist in Deutschland ein Ausspruch, wenn man einen Eckel vor etwas bekommt).
    So, auch mein Leben!
    Wie oft habe ich mich gegen den Willen G’ttes aufgelehnt und bin meinen eigenen Weg gegangen. Wenn dann etwas schief ging, habe ich IHN dafür verantwortlich gemacht!
    Aber durch das Sterben Yeshuas für meine Sünden, darf ich jeden Tag neu beginnen.
    Was für mich in diesem Text auch so ein Wunder war, wie das Volk eifersüchtig und murrend gegenüber Moscheh und Aaron war. Dennoch ließt man in Nummeri 12,3, dass Moscheh der sanftmütigste auf Erden gewesen ist. Das möge der HERR auch aus meinem Leben noch machen!
    Aber was sagt mir der Text weiter?
    Mirjam war eifersüchtig auf Moscheh, sie wurde aussätzig, weil sie sich gegen den Diener des Höchsten erhob.
    Ich glaube, ich muß mehr auf meine Worte achten, wenn ich über Geschwister rede, die in SEINEM Dienst stehen.

    Ein weiteres Zeichen ist für mich das MAN geworden. Es wird ja auch das Himmelsbrot genannt. Ein Hinweis auf Yeshua, der das Brot des Lebens ist und aus dem Himmel gekommen ist, auch wenn wir uns den Himmel nicht so bildlich vorstellen dürfen, wie wir ihn sehen dürfen.

    Ich wünsche Euch allen ganz ganz viel Segen und ein brennendes Herz für unseren König Yeshua
    Seid SEINER Gnade anbefohlen!
    Karsten

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