“Die prophetische endzeitliche Bedeutung der Wanderzüge Israels, Teil 2” / WECKRUF – Episode 174
Heute schauen wir uns zwei weitere Lagerplätze an. Den Lagerplatz 18 und 20. Kehelathah war der 18. Lagerplatz der Israeliten (siehe 4. Mose 16). Nach der jüdischen Gematria steht die Zahl 18 für ‚Chai‘, was „lebendig“ oder „Leben“ bedeutet. Allgemein geht man davon aus, dass die Zahl 18 in der Bibel als Symbol für Sklaverei oder Knechtschaft bekannt ist. Zwei sehr gegensätzliche Konzepte: Leben und Tod. Tod im Sinne der Vergänglichkeit, wie es in Römer 8,21 heißt: denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Elohims.“ Aber vielleicht finden wir ja beides in dieser Zeit des Lagers Kehelathah. In dem Wort Kehelatah steckt das Verb qahal, was sich versammeln bedeutet. Ich habe nicht gefunden, dass es bedeutet, sich leidenschaftlich oder intensiv zu versammeln. Aber es geht hier um Versammlung, ganz konkret, sogar um zwei Versammlungen, die sehr prophetisch sind. Wenn wir bei dem Bild Leben und in Tod endender Knechtschaft bleiben, entdecken wir hier Erstaunliches. Korach, Dathan und Abiram führten einen Aufstand gegen Mose, den von YHWH eingesetzten Führer durch. Wenn man sich gegen Elohims Anweisungen und seine Torah wendet, wird man immer zum Sklaven der Sünde. Und der Tod ist der Sünde Sold“ (Römer 6,23). „ … wenn aber YHWH ein Neues schafft und der Erdboden seinen Mund öffnet und sie verschlingt mit allem, was ihnen angehört, und sie lebendig in den Scheol hinabfahren, dann werdet ihr erkennen, dass diese Männer YHWH verachtet haben. – Und es geschah, als er alle diese Worte ausgeredet hatte, da spaltete sich der Erdboden, der unter ihnen war, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie und ihre Familien und alle Menschen, die Korach angehörten, und ⟨ihren⟩ ganzen Besitz. Und sie fuhren, sie und alles, was ihnen gehörte, lebendig in den Scheol hinab; und die Erde bedeckte sie, und sie wurden mitten aus der Versammlung weggerafft.“ (4. Mose 16,30-32) Mein eigenes, drittes “nugget” habe ich in mir entdeckt, der so nicht aus dem Kapitel-Text ableitbar ist: SEINE Barmherzigkeit und Gnade leiten, lehren, trainieren uns. ER mutet uns etwas zu. ER verurteilt nicht vernichtend, nicht restlos und nicht für immer. ER vollendet das gute Werk, das ER in uns begonnen hat. Philipper 1,6 Und: Jeshua war Gott und Mensch zugleich. Jeshua weiß, wie viele Ängste Menschen haben. ER verurteilt nicht. ER erwartet “nur mehr und nicht weniger. “, dass wir bei IHM all unsere Zuflucht suchen, IHM alle Ehre geben. Seid alle reich gesegnet.
