Emotionen und Frequenzen
Teil 2

Emotionen sind ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens. Sie
bestimmen, wie wir uns fühlen, wie wir auf Situationen reagieren und sogar, wie wir
unsere Gesundheit erleben. Weniger bekannt ist, dass Emotionen die Frequenzen
unseres Körpers beeinflussen können.
Trauer
Furcht/Angst
Verlangen
Diese Emotionen fühlen sich schwer und kräftezehrend an. Wenn wir sie erleben,
ist es, als würden wir im Schlamm stecken bleiben und nicht vorankommen.
Emotionen im mittleren Frequenzbereich
Wenn wir uns auf der Skala nach oben bewegen, begegnen wir Emotionen mit
etwas höheren Frequenzen:
- Wut
- Stolz (hier vielleicht nicht so negativ gemeint, wie wir es biblisch kennen)
- Mut
- Neutralität
- Bereitwilligkeit
Diese Emotionen fühlen sich schon etwas leichter an. Wir stecken nicht mehr fest,
aber wir schweben auch nicht gerade vor Leichtigkeit.
Hochfrequente Emotionen
Am oberen Ende der Skala finden wir die Emotionen mit den höchsten Frequenzen: - Akzeptanz
- Vernunft
- Liebe
- Freude
- Frieden
- Zustand von Erkenntnis / Offenbarung
Wenn wir in diesen Frequenzen schwingen, fühlen wir uns leicht, energetisiert und
mit allem um uns herum verbunden.
Ihr kennt bestimmt auch den Zustand, eine Offenbarung über etwas zu haben,
etwas Biblisches verstanden zu haben, vielleicht vom Ruach Ha Kodesh
aufgezeigt, es ist das beste Gefühl überhaupt, finde ich, es übersteigt einfach alles.
Da ist totale Freude, Begeisterung, aber noch viel mehr als das. Aus der Sicht der
Frequenz verstehe ich diesen Zustand nun viel besser.
Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Schwingungsfrequenz zu erhöhen:
Neben ganz praktischen Dingen gibt es natürlich den geistlichen Bereich, der über
allem steht. Trotzdem können uns die ganz praktischen Schritte auch helfen,
geistlich wieder weiterzugehen, wenn es zum Beispiel Blockaden gibt.
Hier ein paar praktische Beispiele
- Dankbarkeit
- Bewegung, Spaziergänge, Zeit in der Natur verbringen, Barfuß laufen
- Gute Ernährung, Fasten, Intervallfasten, auf Kaffee verzichten, reines Wasser
trinken - Ätherische Öle: Das Einatmen von ätherischen Ölen ist besonders vorteilhaft, weil
der Geruchssinn der einzige unserer Sinne ist, der direkt auf die Amygdala einwirkt,
einen Teil des limbischen Systems des Gehirns, wo Emotionen und Erinnerungen
gespeichert und freigesetzt werden. Aus diesem Grund können ätherische Öle
unmittelbare physiologische und psychologische Wirkungen haben und unsere
Frequenz verändern. (Siehe Beitrag über ätherische Öle) - Anwendung von Stimmgabeln in bestimmten Frequenzen, Solfeggio Frequenzen,
Schumann-Resonanz (7,83 Hz) (dazu vielleicht demnächst mehr) - Singen, Summen, Atemübungen
- Den Vagusnerv aktivieren mit verschiedenen Übungen
- Anderen helfen, dienen, kreative Aktivitäten, Malen, Zeichnen, Tanzen usw.
- Beidhändiges Malen mit rechter und linker Gehirnhälfte
- Kalt baden oder Duschen
- Sich dem Sonnenlicht aussetzen, ohne Sonnenbrille
- Genug Schlaf, genug Ruhe
- Lachen, Dinge tun, die uns begeistern
(Dagegen können uns devitalisierte und verarbeitete Lebensmittel, Konsumgüter
mit Chemikalien, Drogen, Alkohol und Tabak sowie verschmutzte Luft und Wasser
in eine Umgebung mit niedrigen Frequenzen einhüllen.)
Geht es aber um Glauben und unsere Beziehung zu YHWH, dann sind ganz
andere Parameter relevant.
Hier ein paar geistliche Schritte, die unsere Frequenz erhöhen können: - Bibellesen oder besser noch singen, Psalmen singen
- In der Torah leben, die Feste halten inkl. Shabbat
- eine Bundesbeziehung mit dem Schöpfer, mit allen Aspekten, die dazugehören
Gebet, Fürbitte
Eine Haltung von Teshuva (Buße/Umkehr) - Dankbarkeit für mein Leben, meine Umstände, meine Berufung
- In der Berufung leben, meine Gaben benutzen im Sinne des Vaters
- Funktionieren, Leben in der Schöpfungsordnung, soweit es möglich ist
- Gemeinschaft mit anderen gleichgesinnten Geschwistern
So sehr wir uns auf dem praktischen Level auch mit sogenannten Lifehacks
(Lebenskniffe) verbessern können, in der Tiefe gibt es eben nur die eine Antwort:
Umkehr zu Yeshua. Jedoch haben praktische Schritte ihren Platz.
Widerstand gegen Veränderungen
Unser Gehirn ist so verdrahtet, dass es sich gegen Veränderungen wehrt, selbst
wenn sie positiv sind. Um sich auf der Frequenzskala nach oben zu bewegen,
muss man diesen Widerstand oft überwinden. Viele von uns wurden darauf
konditioniert, ihre Emotionen zu unterdrücken oder Zustände niedrigerer
Frequenzen wie negative Erwartungen, Konkurrenzdenken oder Skepsis zu
kultivieren. Diese Konditionierung zu überwinden, erfordert Zeit und Mühe.
Innere Blockaden können ebenso gewaltig dazwischen funken. Auch kann man
nichts per Knopfdruck verändern. Wie so oft geht es erst einmal um ein Verständnis
und das Bewusstsein über diese Ebene der Quantenphysik und dann den
individuellen Prozess mit Hilfe des Ruach HaKodesh.
Eine hohe Frequenz zu erreichen ist eine Sache, sie aufrechtzuerhalten eine ganz
andere Herausforderung. Es erfordert konsequente Übung und Hingabe, zumindest
ein Bewusstsein dafür zu entwickeln.
Die Wiederholung von traumatischen Erlebnissen hat auch damit zu tun, dass wir
tief in uns Muster oder Frequenzen verankert haben, die sich immer ständig
wiederholen. Auch da helfen kleine Schritte.
Es gibt sogar Forschungen, wie die Beeinflussung emotionaler Frequenzen bei der
Behandlung von psychischen oder sogar körperlichen Erkrankungen eingesetzt
werden kann.
Es ist aber nicht das Ziel, immer auf der höchsten Frequenz zu schweben – das ist
weder realistisch noch erstrebenswert. Das Leben ist voller Höhen und Tiefen, und
alle unsere Emotionen haben ihren Platz. Der Schlüssel ist, sich bewusst zu
machen, wo wir uns auf der Skala befinden, und über die Mittel zu verfügen, um
unsere Frequenz bei Bedarf zu verändern bzw. YHWH die Möglichkeit und den
Raum zu geben, dies in uns zu bewirken. Und das wiederum geht auch meist nur in
kleinen Schritten. Dann werden wir vielleicht feststellen, dass sich auch die Welt
um uns herum zu verändern beginnt, denn dann ziehen wir andere Dinge an. Das
ist kein New-Age-Denken, das ist einfach ein Gesetz.
Betrachtet man die Abfolge der Emotionen, kommen vielleicht Bibelstellen in den
Sinn, wo es um die Gegenüberstellung von Furcht und Liebe geht. Die
vollkommene Liebe (höchste Stufe) treibt alle Furcht aus (niedrigste Stufe). Es ist
kein Zufall, dass diese Gegensätze gegenübergestellt werden. Ich stelle es mir so
vor, dass die Frequenz der Liebe „Ahava“ von Abba Yah so hoch ist, dass meine
Furcht (so stark sie auch ist) auch auf der Frequenzebene von der Liebe Yahs
wirklich aufgelöst werden kann.
Ich finde es sehr hilfreich, die Bibel auch aus der Sicht von Frequenzen zu lesen
und zu studieren, es ist einfach eine weitere Ebene, Dinge zu betrachten.
Shalom
Rivkah
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