Zipporah – Zeugnisse bei worldwidewings
Eine Lektion von IHM! Mordachée und der Mercedes – 22.05.2015 (Pfingsten/Schawout)
Psalm 119; Ein wunderbarer Psalm von David, eine Liebeshymne an Gottes Gebote! Der während der 50 Tage Omer-Zählung bis Schawout, das Wochenfest (Pfingsten) gelesen wird.
In dieser Zeit, meditierte ich über den Psalm 119 und bat GOTT um Hilfe? Wie kann ich Deine Gebote lernen? Wie kommen wir, Israeliten und Fremdlinge zusammen, wie versammelst DU uns? Wann machst DU es? Wann erfahren wir den Startschuss?
Mit diesen Fragen an GOTT, startete ich den Tag und ging zum Briefkasten, wo sich eine Abholkarte der Post befand. Komisch habe nichts bestellt, vielleicht ein Paket für meinen Mann? Fuhr zur Post, aber das Paket war nicht für uns gedacht. Als ich ins Auto stieg, kam ein Mann mit einem Zettel an die Fensterscheibe und wollte was, öffnete ganz vorsichtig das Fenster und er sagte „Pardon“, ich erkannte sofort, sein französisches Akzent und gewann Vertrauen. Er suchte die Straße, die auf dem Zettel stand und habe ihm vorgeschlagen ihn dorthin zu fahren. Er sagte Halleluja, preist den Herrn, hier an diesem Ort eine Französin zu treffen, preist den Herrn meine Schwester! Wir lachten beide und fuhren zum Autohaus. Ich sagte ihm, dass ich auch Gläubig bin (eine Rarität unter Franzosen, gleich 2 Gläubige!). Mordachée wollte einen Mercedes für seine Frau kaufen und er war sehr stolz darauf. Seine Frau ist Co-Pastorin in einer Gemeinde in Paris und sie hat viele Termine. Aber warum gerade einen Mercedes in Deutschland kaufen? Sie hatten viele Autos zur Auswahl, aber nach langem Gebet hatten sie den Eindruck, dieser Mercedes in Deutschland muss es sein. Im Autohaus wurde uns das Auto präsentiert und Mordachée bat mich nochmals über den Preis zu verhandeln (Kaufpreis 1.500,00 € ). Als ich es übersetzen wollte, sagte der Händler, er kann das Auto zum Preis von 1.000,00 € haben. Übersetzte es Mordachée und er schaute mich mit großen Augen an und sagte ihm diskret einfach nur „lächeln und zunicken“. Er war fassungslos! Setzte sich ins Auto und fing an zu beten.
Alles ging Schlag auf Schlag, Papiere, Genehmigungen und Zulassung. Es war 10:50 und um 11:00 schließt die KfZ-Stelle. Wir rasten zur Kfz-Stelle und wir zogen das letzte Ticket am Schalter. Mordachée betete und pries den HERRN! Der Beamte wollte uns nicht mehr aufnehmen, denn eine Zulassung fürs Ausland dauert zu lange und es war punkt 11:00 Uhr! Zu spät! Wir sollen am Montag kommen. Unmöglich, dass geht gar nicht. Mordachée saß und betete und ich sprach mit dem Beamten und schlug ihm vor, bei dem Papierkram behilflich zu sein. Er schaute nochmals auf die Uhr und sagte, „geben Sie mir die Unterlagen!“. Er wurde immer freundlicher und nach 30 Minuten hatten wir die Schilder in der Hand und holten den Mercedes ab.
Mordachée war so stolz und glücklich mit seinem Mercedes. Es ist ein Geschenk für seine Frau!
Wir tankten und er fragte nach dem Weg, wie komme ich nach Paris? Ich schlug ihm vor, bei uns Mittag zu essen und ihm die Route auszudrucken. Wir fuhren in die Einfahrt und am Straßenrand stand unsere Nachbarin und winkte mir ganz aufgeregt zu, ich soll doch kommen. Sie hat uns Mittagessen vorbereitet und sollte es einfach abholen. Mordachée und ich waren fassungslos! Halleluja preist den HERRN rief er! Wir aßen mit meinem Sohn zusammen und Mordachée kam um Mitternacht in Paris an. Seid dieser Zeit haben wir als Familie Kontakt zueinander und beten füreinander! An diesem Tag ist mein Gottvertrauen wirklich gewachsen. GOTT hat mir gezeigt, dass ER unser Begleiter und Versorger ist und ER bringt Menschen, die in Seinem Geiste unterwegs sind, zusammen. Amen!
GOTT öffnet Quellen. ER bereitet uns vor. ER macht lebendig. ER sammelt seine Kinder. Er bringt sie nach Hause! GOTT ruft und berührt die Herzen seiner Kinder heute mehr denn je. Juden fühlen sich in Europa nicht mehr wohl und wandern nach Israel aus. Immer mehr Gläubige verspüren den inneren Impuls, das Land und die Bevölkerung Israels zu entdecken. In ihren Herzen tun sich Quellen auf und sie verspüren die Sehnsucht zu forschen, wonach? Nach dem Ursprung des Glaubens, zurück zu den hebräischen Wurzeln. Sie machen sich auf den Weg, fangen an Gottes Feste und Gebote neu zu entdecken, lernen die hebräische Sprache, gehen nach Israel, bauen Beziehungen auf und suchen in den Familienbüchern über ihre Abstammung und stellen fest, dass sie jüdische Verwandte haben und machen ihren Alija! GOTTES zarter Ruf nach Wiederherstellung bewegt die Herzen seiner Kinder und gleichzeitig erhöht die Welt den Druck und die Feindseligkeiten auf Israel. Wir brauchen unseren großen Bruder, der uns lehrt, die Schätze der Thora neu zu entdecken. Wir brauchen tiefe und aufrichtige Gemeinschaft mit seinem Volk Israel, um die ganze Fülle der Liebe GOTTES zu ergreifen!
Was passiert mit dir, wenn GOTT in dir diese Quelle öffnet? ER macht die Torah lebendig in dir! ER stellt deine Beziehung zum IHM wieder her. ER begleitet dich auf der Suche und ER versorgt dich auf dem Weg nach Hause! Liebe Seine Worte, liebe Seine Gebote und liebe Sein / Dein Volk! Kehre um, tue Buße, denn das Himmelreich ist nahe! Y’SHUA unser Hirte hat nach GOTTES WILLEN, gelebt, geliebt und gelehrt. Matthäus 5,17 und Johannes 15!
- Fokus Jerusalem (Folge 343) - 26. Januar 2023
- Fokus Jerusalem (Folge 341) - 12. Januar 2023
- Fokus Jerusalem (Folge 339) - 29. Dezember 2022

Uta Schmidt
19. Januar 2016 @ 21:38
Was für eine geniale Geschichte. Danke fürs Mitteilen.