Sukkot ist auch das Geburtstagfest unseres Herrn Jeschua-haMaschiach
Wir wissen, dass Jeschua im Herbst geboren wurde. Die Evangelien erklären zwar nicht, dass Jeschuas Geburt am Sukkotfest stattgefunden hat, aber der Zusammenhang macht es deutlich. Auch wird klar: Dass Jeschua genau am 1. Tag von Sukkot geboren worden ist, und seine Beschneidung fand an Schmini-Azeret, also zu Simchat-Tora, statt. Wenn wir verstehen wie genau Jeschua die Frühlingsfeste erfüllte, die er zu seinem messianischen Zeichen der “3 Tage und 3 Nächte” prophezeite. Sein Tod und seine Auferstehung geschahen im Zeitablauf der 3 Feste: Pessach, Fest der Ungesäuerten Brote und Jom-haBikkurim. So musste auch seine Geburt genau zum Laubhüttenfest sich ereignen. Wenn wir die Geburtsgeschichte nun in diesem Lichte lesen, heraus aus den Irrtümern des heidnischen Weihnachten, wird es glasklar….

< 16 > das Wort, welches Fleisch wurde und „Hütte unter uns nahm“

Jeschua ist in einer Sukka = Hütte geboren worden, am hohen Schabbat des Sukkotfestes
[Sukkot – 15. Tag des 7. Monats, Tischri; 3998 s. E.; Donnerstag 26. September 3 v. u. Ztr.]
Mattiti’jahu Markus Lukas 2, 7-20 Jochanan 1, 14a
Jochanan 1, 14a:
14a Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (wörtlich: „nahm Hütte = Sukka unter uns“).
Lukas 2, 7-20:
7 Weil in der Herberge der Ortschaft kein Platz für sie war, deswegen gebar Mirjam ihren erstgeborenen Sohn in einer Sukka – סֻּכּוֹת (= Hütte) [1]. Sie wickelte ihn in Windeln [2] und legte ihn daselbst hin.
8 Es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Feld blieben und des Nachts Wache hielten über ihre Herde.
9 Da trat ein ‚mal’ach des Ewigen‘ – מַלְאַךְ יְהוָֹה (Engelsbote des Herrn) zu ihnen, und die Herrlichkeit des Ewigen umleuchtete sie, was ihnen Furcht und Schrecken einflößte.
10 Der mal’ach sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Hört mich an! Denn ich verkündige euch große Freude, die das ganze Volk betrifft.
11 Heute in der Stadt Davids ist euch ein Retter – מוֹשִׁיעַ moschia geboren, der der Maschiach (= Gesalbter) ist.
12 Dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet das Baby in Tüchern eingewickelt und in einer Sukka – סֻכָּה liegend finden!“
13 Plötzlich war bei dem mal’ach (Engel) eine Schar von himmlischen Heeren, die Gott lobten und sprachen:
14 „Herrlichkeit sei Gott im Himmel, und auf Erden! Schalom und göttliches Wohlgefallen den Menschen!
15 Nachdem die mal’achim (Engel) von ihnen hinweg in den Himmel aufgefahren waren, da sprachen die Hirten zueinander: „Lasst uns jetzt nach Bejt-Lechem gehen, damit wir diese Sache beschauen, die der Allmächtige uns hat kund werden lassen.“
16 Sogleich gingen sie los und fanden Mirjam und Josef mit dem Baby, welches in Tüchern gewindelt in einer Sukka liegend war.
17 Nachdem sie das Zeichen bezeugt hatten, verkündeten sie all das, was zu ihnen über dieses Baby geredet worden war.
18 All jene, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
19 Mirjam aber bewahrte alle diese Dinge in ihrem Herzen.
20 Dann kehrten die Hirten von der Sukka zurück, priesen und lobten Gott über alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war.
< 17 > die Beschneidung (brit-mila) Jeschuas
Jeschua wurde beschnitten und erhielt seinen Namen am Tag von ‚simchat-tora‘
[22. Tag des 7. Monats, 3998 s. E.; Donnerstag 3. Oktober im Jahre 3 v. u. Ztr.]
Mattiti’jahu 1, 25b Markus Lukas 2, 21 Jochanan
Mattiti’jahu 1, 25b:
25b und Josef nannte seinen Namen Jeschua – יֵשׁוּעַ.
Lukas 2, 21:21 Am achten Tag nach seiner Geburt, als er beschnitten wurde (brit-mila – ברית מילה = „Beschneidungsbund“), da erhielt er seinen Namen: Jeschua – יֵשׁוּעַ, so wie der Engel ihn vor seiner Empfängnis geboten hatte.
[1] Lk. 2, 7: Vor allem, weil die besonderen Details zum Sukkotfest – חַג הַסֻּכּוֹת chag-haSukkot (Laubhüttenfest) fremd und unbekannt für die westliche Kultur sind, darum wurden Worte wie ‚Krippe‘ und ‚Tierstall‘ bis hin zu einem ‚Futtertrog‘ für Vieh und Schweine erfinderisch hinein interpretiert.
Während des Sukkotfestes sind alle Männlichen ab dem 13. Lebensjahr dazu angehalten eine Sukka – סֻּכּוֹת (= Hütte) aufzubauen und darin als zeitliche Unterkunft zu leben, und das eine ganze Woche lang (hebr. ‚Sukka‘ – סֻּכּוֹת = Hütte, gr. ‚phatne‘ oder ‚skene‘). Die Geburt Jeschuas fand am ersten Tag des Festes statt. Mirjam als schwangere Frau war jedoch nicht dazu verpflichtet in einer Sukka während des Festes zu leben. Doch weil die Herberge in Bejt-Lechem belegt war, deswegen gebar sie ihren erstgeborenen Sohn in einer Sukka: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte, bzw. nahm ‚Sukka‘ = Hütte unter uns‘.“ (Jh. 1, 14). Das war eine sofortige Erfüllung zu diesem Fest.
1. Mo. 33, 17 berichtet uns auch, dass Ja’akov eine temporäre Unterkunft für seine Herden errichtete, weshalb er den Ort ‚Sukkot‘ = Hütten nannte.
[2] Lk. 2, 7: Das Baby eines Königs, das der potentielle Erbe für den Thron ist, wurde direkt nach der Geburt gesalzen und dann eingewickelt. Diese Zeremonie galt als Weihung für das Kind und in Anerkennung der Verantwortlichkeit der Eltern, das Kind so aufzuziehen, dass es lernt auf geradem Weg zu wandeln (Hes. 16, 4). Sofort nach seiner Geburt wurde das Baby Jeschua mit gesalzenem Wasser gewaschen und dann in Stofftüchern eingebunden. Die Eltern beteten über das Kind mit einer kurzen zeremoniellen Danksagung (bracha) und Weihung und mit Versprechungen, das Kind auf geradem Weg aufzuziehen. Die Stofftücher wurden von den Gewändern solcher Priester gefertigt, die sich nicht mehr im Dienst befanden. Diese Stoffe aus den Priestergewändern dienten für zweierlei Dinge: Als Dochte für die Leuchten der Menora im Tempel und zum Wickeln für Königssöhne. Es besteht wenig Zweifel darüber, dass Elischeva, die Frau des Kohen Secharjas (Zacharias), diese Gelegenheit benutzt haben würde, um die Wickeltücher (Windeln) für diese Situation zu besorgen.
Gebt diese Botschaft weiter: Unser Messias ist nicht etwa an einem heidnischen Fest wie Weihnachten geboren worden – damit hat man ihn zu einem Götzen gemacht! Nein, Jeschua ist zu Sukkot, dem Fest des Ewigen geboren worden und deswegen werden die Völker der ganzen Welt im 1000-jährigen Reich zu diesem Fest nach Jerusalem kommen, um dieses Fest zu feiern!
Chag Ssameach euch allen!
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Robert
20. Oktober 2024 @ 23:32
Es würde sehr viel Sinn machen, doch leider steht im Griechischen nicht Sukka sondern phatné oder êbus, was tatsächlich Stall, Krippe oder Futtertrog und nicht Hütte bedeutet. Auch eskenosen bedeutet wohnte und nicht zeltete. Ich finde eure recht freut, wenn auch noch so schöne Interpretation recht problematisch.