15 Comments

  1. Michael Volkmann
    7. Juni 2015 @ 23:45

    Eine interessante Stelle ist auch, und das passt damit überein, das der Vatikan dort bei der heute in fast allen Bibelübersetzungen zugrunde liegende Codex Vaticanus seine Hände im Spiel hatte, wo Jesus auf die Aussage einer begeisterten Zuhörerin antwortet.
    Eine Frau ruft: Gesegnet ist die Frau, die dich geboren hat.
    Und Jesus antwortet in der Textus Receptus unbeeindruckt und trocknen: “Gesegnet ist DER, der den Willen meines Vaters tut.”
    Der Codex Vaticanus lässt Jesus beeindruckt und verträumt ausrufen: “JA, und auch die, die den Willen meines Vaters tun.”
    Ist Maria etwa eine Extrawurst? Ein kleines “JA!” und schon wird Jesus marianisch.

    • Hosea
      1. Juli 2015 @ 8:58

      😉

      Danke für die Anmerkung

    • Wolf Hoffmann (Fb)
      21. Februar 2017 @ 1:06

      >Irgendwie hatte ich es im Ohr: “Das Lamm war vor Grundlegung der Welt geschlachtet“. Aber warum konnte ich es nicht finden? Seltsam… <. Ich habe es in deinen Texten auch nicht gefunden. Hier steht 3X "von Anfang der Welt an.." Das würde auch Sinn machen, wenn von Anfang an das Lebensbuch geschrieben werden würde. Vorher geht ja nicht, denn dann hätte niemand die freie Wahl, sondern, es wäre vorher beschlossen (weil geschrieben) gewesen – das wäre aber zutiefst ungerecht – oder nicht?

  2. Uta Schmidt
    9. Juni 2015 @ 20:18

    Ist es nicht an der Zeit Yeshua und Mirjam wieder ihren originalen Namen zurückzugeben? Ja! Das Jahr der Freilassung ist da und die beiden kommen aus dem Exil wieder nach Hause. Sie werden unter ihrem Familiennamen besser verstanden und erkannt. Yeshua ist der Retter und Mirjam ist die Jungfrau welche den Messias Israels austrug und gebar. Sie machen einen totalen Neubeginn. Die Fremdbestimmung ist beendet. Und nun sind Yeshua und seine Mutter wieder Hebräer. Sie sind freigelassene Juden deren Namen auch wieder zu ihrer Identität gehört.

  3. Miriam
    14. Dezember 2015 @ 13:57

    Matthäus 29,19: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
    Apg 19,5: Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.

    Mir ist aufgefallen, dass nur im Matthäus Evangelium von der Taufe auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes die Rede ist, woanders oder insbesondere in der Apostelgeschichte wird von der Taufe auf den Namen des Herrn Jesus (Jeschua) gesprochen.
    Da wir auch von der Taufe im Name des Johannes sprechen, macht auch die Taufe im Namen des Jeschuas mehr Sinn.

    Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.
    Danke.

    • Hosea
      14. Dezember 2015 @ 14:00

      Dein Kommentar macht unter diesem Beitrag mit Sicherheit Sinn. Viele stimmen darin überein, dass die Stelle in Mt 29,19 nachträglich geändert wurde.
      Leider gibt es davon im NT nicht so wenige…
      Viele Grüße und reichen Segen

  4. Dorothée
    15. Dezember 2015 @ 23:27

    Ihr unterhaltet Euch sicher über Matth. 28,19
    Liebe Grüße

    • Hosea
      21. Dezember 2015 @ 19:00

      Ja, genau 🙂 merci 😉

  5. Uta Schmidt
    22. Dezember 2015 @ 1:12

    Ich habe keine Einwände gegen das Gericht. Es kann absolut lebensrettend sein, wenn man sich nicht weigert, sich die Leviten lesen zu lassen. Ich habe etwas dagegen, wenn mir jemand das Blaue vom Himmel verspricht, ohne zu wissen, wie es in mir aussieht. Ich möchte dieses Ego, das sich im Nächsten widerspiegelt, gerne beerdigen. Denn es hat nichts Gutes mit mir vor. Daher bringe ich diese Kanallie ans Kreuz, damit sie kein Unheil mehr stiften kann. Und dann stellt sich heraus welcher wirklich der barmherzige Erlöser ist. Der echte richtet gerecht. Der falsche spricht mich frei, solange ich seiner Lüge der billigen Gnade anhänge und würde mich so lassen wie ich bin. Diese Befürchtung muss ich bei dem Echten Messias nicht haben. Er wird nur dann mein Anwalt sein, wenn er das Kraft seiner Autorität verantworten kann. Bei ihm gibt es keine Freisprüche, nur weil man durch ein Tor der Barmherzigkeit geht und dafür entsprechend bezahlt. Die wahre Barmherzigkeit erfahre ich erst nach vollendetem Gericht. Die billige Gnade endet mit der Todesstrafe, weil man sich dem Gericht entzog. Die teure Gnade erfahre ich nur nach der Ablegung des Egos. Das Sterben des Egos setzt ewiges Leben frei. Deshalb ist es nicht ohne Bedeutung welchem Messias man nun die Ehre gibt. Dem, der vorgibt Kraft billiger Gnade den Frieden auf die Erde zu bringen, müssen wir die Frage stellen: Welchen Frieden willst du auf diese Erde bringen, wo doch dein Friede so schnell nadelt wie dein Tannenbaum? Mein Messias ist meinen Tod gestorben, damit ich leben kann und andere mit Leben anstecke, denn das Leben ist stärker als der Tod. ER hat dem Tod die Macht genommen. Sein Licht kann nicht mehr erlöschen, sein Friede hört niemals mehr auf. Furcht Gottes lehrte mich der wahre Sohn durch sein Sterben und Auferstehen. Der andere bringt seinen Anhängern nur Kraftlosigkeit und macht sie zum Hohn und zur billigen Beute für jene die ihn mit vielem anderem vermischen.
    Jeshua kann nicht vermischt werden, denn er weigert sich einem anderen Gott zu dienen als nur seinem originalen Vater dem Gott Israels. Yhaweh und sein Sohn sind untrennbar verbunden. Der Sohn tut nichts ohne den Vater, der Vater nichts ohne den Sohn. Eins sind sie und in ihnen nur können wir eins werden. Gericht ist deshalb gut, weil es uns gerecht macht. Nach dem Gericht ist er unverwechselbar für uns geworden. Er ist nicht genmanipulierbar. Der Keim des Todes kann ihm nichts anhaben. Deshalb ist das Gericht für uns durchaus etwas was man in keinem Fall verweigern sollte. Wer unschuldig verklagt wird, wird bei ihm frei. Wer schuldig ist darf seine Schuld bekennen und hat Gelegenheit nun neu zu werden. Was ich nicht raten würde ist sich selber freizusprechen. Der Echte versteht es ein Herz zu durchforschen. Ein klitzekleines Ego kann auch schon töten. Stolz, der nicht begraben wurde ist ist ein killer
    Ich bewundere jene die sich in der Lage sehen, Buße zu predigen. Es gehört sehr viel Mut dazu. Sie sind meine besten Lehrer. Sie sind der Achtung wert. Sie lassen sich freiwillig von der Menschheit hassen. Wenn das kein Grund ist sie zu ehren. Danke Vater für deinen Sohn, denn er hat den meisten Hass ertragen und deshalb ist er nun der wahre Friedefürst. Sein Friede währt nun ewig. Hab Dank für dein Gericht.

  6. Kay Tänzer
    18. Februar 2016 @ 21:14

    Offenbarung 13,8 wird in der Interlinearübersetzung von Dietzfelbinger wie folgt übersetzt:
    “Und anbeten werden auton (= ihn) alle Wohnenden auf der Erde, dessen Name nicht geschrieben ist im Buch des Lebens des Lammes des geschlachteten seit Grundlegung der Welt.”
    Um es etwas leichter verständlich zu machen könnte man den Text also auf deutsch auch folgendermaßen formulieren:
    “Und alle die auf der Erde wohnen werden ihn anbeten, dessen Name nicht geschrieben steht im Buch des Lebens des Lammes des geschlachteten seit Grundlegung der Welt.”
    Mit “ihn” und “dessen” ist natürlich der Tzar ha’Maschiach (= Feind des Gesalbten) gemeint der in der Christenheit auch als “Antichrist” bezeichnet wird. Das hier gesagt wird, dass das Lamm vor Grundlegung der Welt geschlachtet wurde hat seine Richtigkeit, denn es war schon vor Grundlegung der Welt von Yahweh so eingeplant.
    Apostelgeschichte 15,23 sollte sich wie folgt lesen: “…Die Abgesandten und Ältesten, Brüder denen/derer in Antiochia und Syrien und Zilizien, Brüder denen/derer aus den Völkern. Schalom!”
    In Apostelgeschichte 13,42 erwähnt der griechische Text weder “Juden” noch “Heiden”, sondern:
    “Als sie aber hinausgegangen waren, baten sie, dass ihnen diese Ererignisse am folgenden Schabbat [wieder] berichtet würden.”

    • Hosea
      19. Februar 2016 @ 8:57

      Danke, für die Anmerkungen, Kay.

  7. Estelle
    29. März 2016 @ 10:20

    Ich hab grad noch eine Frage zur Bibel. Wie sieht das mit den Apokryphen aus? Sind diese wirklich zugehörend oder nicht? Ich bin gerade darauf gestoßen, dass diese durch katholische Kirche hinzugefügt wurden, aber in der hebräischen Bibel nicht enthalten sind.

    • Hosea
      11. April 2016 @ 9:45

      Ja, die Apokryphen gehören nicht zur Bibel. Sie wurden durch die Katholische Kirche hinzugefügt.
      Das heißt allerdings nicht unbedingt, dass sie schlecht oder falsch seien. Sie haben für uns heute allerdings keine Alltags-Relevanz.
      Reichen Segen,
      Hosea

  8. Maja
    7. Mai 2017 @ 1:50

    [Zitat] Off 13,8: Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an. (Schlachter)
    Off 13,8: Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist. (Luther 1984)
    Off 13,8: Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes, das erwürgt ist, von Anfang der Welt. (Luther 1912)
    Was ist also vor Grundlegung der Welt passiert? Das Schlachten des Lammes oder die Auserwählung? Jeder prüfe für sich selbst. [Zitat Ende]

    Letzteres im letzten Satz empfehle ich dringend dem Autor selbst! Worum geht es denn bei dieser Kritik? Um’s Recht haben? Mehr wohl nicht, wie mir scheint. Solch haltlose Kritik kommt zustande, wenn man das Gelesene nicht versteht. Mit Schachtelsätzen, wie bei der Schlachter Übersetzung, kann der Kritiker offenbar nichts anfangen.

    Dass aus eigenem Unvermögen heraus auch noch gespottet wird, disqualifiziert diesen Block für mich. Schade eigentlich, den Blog fand ich bisher durchaus interessant und lesenswert.

    • Robin
      25. Mai 2017 @ 9:45

      Shalom Maja,
      ich denke es geht nicht ums recht haben, vielmehr um eine Sensibilisierung, ein Aufruf zu forschen und sich eins zu machen mit der Tora, unserer Grundlage aus der alles geschriebene seinen Ursprung hat.
      Hosea schreibt nicht ohne Grund: Jeder prüfe für sich selbst….
      Wir wissen alle das wir in einer mehr als verdrehten Zeit leben und somit mehr den je dazu aufgerufen sind der Wahrheit nach zu jagen. Also lasst uns in Einheit kommen und uns nicht aneinander aufreiben.
      Lasst uns wachsam sein, prüfen, beten, für einander einstehen und uns gegebenenfalls korrigieren – alles in SEINER Liebe.
      Sei gesegnet