4 Kommentare

  1. Uta Schmidt
    27. Februar 2015 @ 15:29

    Mit diesem Artikel triffst du voll ins Schwarze. Das ist es was auch mich so erschüttert. So haben wir YHVH behandelt und es ist keine Kleinigkeit wieder umzukehren, sondern erfordert unser ganzes Sein heraus. Das erinnert mich an den untröstlichen Jakob der sich nicht trösten lassen will über den Tod seines Sohnes Joseph. Dieser war ja nicht einmal tot. Aber er glaubte es. Seine Söhne und Töchter suchten ihn zu trösten, aber er verschloss sich gegen den Trost. YHWH ist auch nur schwer zu überzeugen wenn wir das icht mit deutlichen Beweisen unterstreichen. Und es ist.nun für IHN wichtig
    sich nun nicht irgenwie zu bekehren, sondern entspechend der Abkehr nun auch die Umkehr so zu gestalten dass ein Paar Schuhe daraus werden in welchen das auch wirklich klappt. Ja, hier konnte ich das alles wiederfinden was verkehrt war, aber ich habe Gott sei Dank zurückgefunden und Ruhe kehrt ein und ich spüre Heilung nach dem Zerbruch. Vor allem spüre ich, dass Gottes Zorn nicht mehr brennt. Wachsam will ich bleiben damit das so bleibt. Was mich besonders freut ist, dass Menschen sich in meinem Umfeld zu IHM bekehren, andere kommen ins Fragen. Muslime erkennen, dass sie doch nicht so fest im Sattel sitzen wie sie dachten, weil Jesus sie selber überführt. Das ist nicht mein Werk, das macht er. Für messianische Juden ist unser Zeugnis nur dann relevant, wenn Israel seine Rolle ohne Einschränkung zugestanden wird und entsprechende Geschwisterlichkeit das auch deutlich unterstreicht. Daniel nennt das Gottes Angesicht besänftigen. Ist das nicht das passende Wort? Sein Angesicht mit den richtigen Mitteln zu besänftgen ist unsere Aufgabe um ihn wieder milde zu stimmen. Gott selbst hilft uns dabei dieses Zeil zu erreichen. Freude ist das sicherste Zeichen wenn es gelingt.
    Shabbat Schalom ihr Lieben!
    Danke Hosea, du bist ein Pfadfinder

  2. Ben
    6. November 2015 @ 18:24

    Lieber Hosea,
    ich weiß nicht genau, was Du mit dem Versuch meinst, der dich reizen würde, der mit der hebräischen Bezeichnung für „Christen“ zusammenhängt. Aber so grob schon 🙂
    Mich hat es auch interessiert, ob „Notzrim“ wirklich bei Juden bekannt ist. Vorgestern hatte ich nun die Gelegenheit, den Rabbi im jüdischen Restaurant zu fragen, wie die hebräische Bezeichnung für „Christen“ ist. Er sagte, so genau differenzieren sie meist nicht, es gäbe eher drei Unterscheidungen: Jehudim (für die Juden), Gerim (glaub für die dazugehörigen fremder Herkunft, in LXX mit Proselyten übersetzt) und Goyim (neutral für alle Nichtjuden, worunter auch Christen fallen). Die „Notzrim“ in Jes. 31:4 könnte man mit Hüter übersetzen.
    Ich fand interessant, dass er gerade die Gerim ansprach, da ich genau an dem Tag einen Artikel gelesen habe, wo der Unterschied zwischen dem Ger (ins jüdische Gemeinwesen integrierte Fremde, griech. Proselyt) und dem Ben-Nekhar (dem Sohn der Fremde, griech. Hallodri) klar in der Bibel aufgezeigt wird.
    (http://www.efk-riedlingen.de/downloads/037%20Wie%20gehen%20wir%20als%20Christen%20mit%20der%20Zuwanderungsproblematik%20um.pdf)
    Jedenfalls Google hat es bestätigt – tippe ich dort „Christen“ ein und stelle die Zielsprache auf hebräisch, bekomme ich wirklich „נוצרים“ (notzrim). Wirklich erstaunlich, suche ich „Christen“ in der Tanach, komme ich zu den Bergen Ephraims und Jesaja 31 – einem sehr herausragenden Kapitel, was noch dazu die einzige Stelle in der Tanach beinhaltet, wo von einem „Neuen Bund“ gesprochen wird. Und mit wem er geschlossen wird!
    Schabbat Schalom!

    • Profilbild von Hosea
      8. November 2015 @ 8:00

      Wow, das ist genial! Also das mit dem Jesaja 31 (bzw. Du meintest Jeremia 31, oder?). Mittlerweile hatte ich es auch „ausprobiert“ und es wurde bestätigt (Christen werden mit „Notzrim“ bezeichnet…)
      Echt interessant…

      • Kara
        19. April 2017 @ 14:56

        aber welche „notzrim“ / „christen“ sind denn nun auf dem bergland? gibt es da schon welche die dort leben und von dort rufen?