24 Kommentare

  1. Ruth
    21. Juli 2016 @ 10:13

    Ich hab dieses Thema auch mal in meinem Blog behandelt:

    http://www.rohdiamantmusic.ch/blog/schwein-gehabt/

  2. Regina
    22. Juli 2016 @ 10:31

    Super Blog, Ruth!

    Danke!
    Shalom in die Schweiz aus Österreich!
    Regina

  3. Pauline
    2. August 2016 @ 17:42

    „Nur reine Tiere essen“, ist eine sehr eindeutige Anweisung von Gott.

    Wie sieht es aus mit „Trennen von milchig und fleischig“? Die Juden tun dies sehr gewissenhaft, sie essen auch nur Käse, der mit mikrobiellem Lab hergestellt wurde. Das lesen sie aus der Bibelstelle „Du sollst das Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.(2. Mo 23,19)“ heraus. Diese Anweisung erschließt sich mir noch nicht.

    Wie stehen Thora beachtende Christen dazu? Ich wünsche mir da Klarheit.

    • Ruth
      3. August 2016 @ 15:47

      Hallo Pauline

      Ich fand dieses strikte Trennen von Milch und Fleisch schon immer sehr fragwürdig und glaube nicht, dass Gott das mit dieser Bibelstelle beabsichtigt hat. Seine Anweisungen sind einfach und nicht kompliziert. Er sagt auch nirgendwo sonst, dass wir Milch(Produkte) und Fleisch nicht zusammen essen sollen.

      Ich habe einen interessanten Artikel zum Thema hier gefunden (auf Englisch):
      http://razzberry-press.webstarts.com/gods_dietary_laws.html

      Das hat meine Vermutungen bestätigt. Der Autor weist darauf hin, dass der Vers überhaupt nicht in den Kontext passt und wahrscheinlich nicht korrekt übersetzt wurde. Das Argument mit dem Kontext macht Sinn, da der inhaltliche Zusammenhang in der Bibel immer eine wichtige Rolle spielt für das Verständnis einer Stelle – und dass hebräische Wörter oft mehrdeutig sind, ist auch bekannt. Aufgrund einer solch unklaren Stelle würde ich mein Leben nicht darauf ausrichten, Fleisch und Milchprodukte zu trennen, allerdings würde auch ich den Vers gerne richtig verstehen, in seiner ursprünglich gemeinten Bedeutung….

  4. Dorothée
    3. August 2016 @ 20:41

    In meinem Israelaufenthalt in 02/2016 habe ich gelernt, dass das Volk Israel davor gewarnt wird, die Religion und Bräuche der Kanaaniter, die sich in sinnlichen Fruchtbarkeitskulten ausdrückte, zu übernehmen.
    (Fruchtbarkeitskulte bilden Komplexe ritualisierter religiöser Handlungen, die dem Erwerb oder Erhalt der Fruchtbarkeit der Menschen und ihrer Lebensgrundlagen dienen)

    Eigene Recherche:
    die Phönizier waren das Seevolk, das um 1200 v.Chr. die Küstenregionen des heutigen Libanon, Syrien und Israel bewohnten. Eine wesentliche Rolle in diesen Kulten spielte Astarte. Man scheute sich deren Namen auszusprechen – so wie Juden YHWH „den Ewigen“ nennen. Zur Verehrung dieser Gottheiten verwendete man Altäre, die auf Höhen errichtet wurden, aufgerichtete Steine und geweihte Pfähle (Ascheren). Der moderne Niederschlag der Verehrung dieser Gottheit findet sich im heutigen Ostern wieder (in der babylonischen Sprache gleicht Astarte dem englischen Wort „easter“).

    Vor diesem Hintergrund verstehe ich das angeführte Gebot als Warnung davor, die Gebote YHWHs und Seinen Gottesdienst mit den Riten, Kulten etc. anderer Religionen zu mischen und nicht als Ernährungsvorgabe.
    Bei mir werden Fleisch und Milch nicht getrennt.

    • Ruth
      5. August 2016 @ 9:08

      Hallo Dorothée, danke für diesen Input, das ist interessant und macht Sinn. Ich werde dem auch noch ein wenig nachgehen…

    • Pauline
      22. August 2016 @ 21:13

      Hey,

      also die Speiseregeln beschäftigen mich noch immer.

      Zum Thema „milchig und fleischig trennen“ habe ich noch eine interessante Bibelstelle gefunden:
      1. Mo 18, 1 ff;

      Da erhält Abraham Besuch von drei Männern, offensichtlich ist der „Herr“ selber dabei, und was gibt’s zum Essen?
      Kuchen, Butter, Milch und Kalbfleisch! Na sowas!

      Wenn die Regel „milchig“ und „fleischig“ trennen für uns verbindlich wäre, dann würde sie doch sicher auch vom „Herrn“ selber beachtet werden. Oder?

      Ich glaube die jüdischen Speiseregeln enthalten Vorschriften, die so nicht gegeben wurden.

      Vielleicht ist der Satz „Du sollst das Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen“ nur geistig zu entschlüsseln. Mir persönlich fällt da aber nichts dazu ein.
      Vielleicht ist er aber auch wörtlich zu nehmen, und man soll schlichtweg Fleisch nicht in Milch kochen. Fleisch und Milch bzw. Milchprodukte parallel essen ist erlaubt.

      Wer hat dazu eine Meinung?

      LG Pauline

      • PeterH
        23. August 2016 @ 17:25

        Hallo Pauline,

        also ich glaube, dass es hier gar nicht um ein Speisegebot geht, sondern um Barmherzigkeit – auch gegenüber den Tieren.
        Ein Mutterschaf soll halt nicht mit ansehen müssen, wenn ihr Lamm, das noch bei ihr säugt, geschlachtet, zubereitet und verzehrt wird.

      • Profilbild von Hosea Ben Zion Hosea Ben Zion
        6. September 2016 @ 9:32

        Hallo Dorotheé,
        Die Stelle in 1.Mo 18,1ff kennen Juden auch 😉 Ist aber nicht unbedingt ein Widerspruch zum jüdischen Gebot zur Trennung von Milch und Fleisch. Im Text steht ja nicht, dass alles zusammen serviert wurde. Und bis zur Schlachtung und dem Essen eines Lammes können schon mal ein paar Stunden vergehen.
        Die jüdischen Gebote enthalten auf jeden Fall Gebote, die nicht am Berg Sinai gegeben wurde. Die Frage ist aber, ob dies schlimm ist. Folgender Artikel ist dazu sehr interessant: Menschengemachte Gebote Eins der 613 Gebote sieht vor, dass bestimmte Menschen (nämlich die Richter des Sanhedrins) Gebote erlassen dürfen. Für uns ist das ein heißes Eisen, weil wir Jahrhundertelang auf menschengemachte Gebote von falschen Autoritäten gehört haben.
        Aber prüfen sollten wir dennoch alles 😉
        Zum Beispiel habe ich auch mal gehört, dass es gesundheitliche Aspekte gibt, die eine Trennung von Milch und Fleisch gutheißen.

        Reichen Segen,
        Hosea

  5. Pauline
    4. August 2016 @ 20:03

    Danke für den Link.

    Nun noch eine Frage zum Schweinefleischkonsum:
    Wie sieht es aus mit dem Konsumieren von Gelatine, die aus Schweinen gewonnen wurde?

    Gelatine ist in sehr vielen Nahrungsmitteln verarbeitet, allerdings wird oftmals nicht genau deklariert, welchen Ursprung die Gelatine hat.

    Gefühlsmäßig würde ich sagen die Gelatine ist ok. Wer hat dazu eine Meinung?

    • Nicole
      5. August 2016 @ 9:21

      Liebe Pauline,
      Gott hat uns nicht aufgetragen unseren Gefühlen zu folgen, sondern IHM!
      Schwein bleibt Schwein

      Shalom
      Nicole

      P.S. Bitte Gott, dass er Deine Gefühle klärt und ordne sie IHM unter. Das ist nicht leicht, aber mit Yeshuas Hilfe schaffst Du das!
      Solange die Seele (Verstand, Gefühl, Emotionen) noch nicht EINS sind mit YHWH, folgen diese gerne dem einfachen, bequemen Weg-dieser ist aber nicht DER WEG.
      Man kann nichts unter das Kreuz durchschmuggeln-auch nicht ein bißchen Schwein 🙂

      Gottes Segen

    • Ruth
      5. August 2016 @ 9:31

      Ich meide Schweinegelatine. Gott hat explizit noch auf das Schwein aufmerksam gemacht, dass wir es nicht einmal berühren sollen, wenn es tot ist. Da nur selten Fertigprodukte kaufe, stellt sich mir die Frage mit Gelatine kaum aber wenn mal welche enthalten ist ohne Angabe der Herkunft, kaufe ich dieses Produkt einfach nicht. Ich achte auch darauf, dass ich keine Produkte mit Carrageen kaufe, da dieses meist aus Algen gewonnen wird, welche zur Wassersäuberung dienen und Giftstoffe enthalten (und von den Juden soviel ich weiss gemieden werden).
      Bei den Fischöl Kapseln achte ich darauf, dass die Gelatine nicht vom Schwein ist, daher bestelle ich sie gleich in Israel: da ist die Gelatine auch aus Fisch.

      Mich persönlich wundert es zunehmend, dass Schwein so allgegenwärtig ist – besonders auch bei den Christen: als würden wir uns mit Händen und Füssen gegen Gottes Anweisungen wehren, weil wir es besser wissen. Ich rede jetzt nicht von Dir, Pauline, aber ich habe schon oft erlebt, dass Gläubige spotten, wenn ich sage, dass ich keine unreinen Tiere mehr esse, mit dem Kommentar „Speck und Schinken lass ich mir nicht nehmen – wir sind im neuen Bund“ etc. Ich frage mich dann echt, was an Schweinefleisch so besonders ist, dass man nicht darauf verzichten will. Ich mochte es nie besonders, die reinen Tiere haben mir immer mehr geschmeckt. Aber z.B. an Hochzeitsapéros von Christen ist mir schon aufgefallen, dass es ausser Speck, Schinken und Co. kein Fleisch gab – und da ich Fleisch liebe, war das eine Enttäuschung für mich. Das Argument ist oft, dass Schweinefleisch am billigsten ist, was sich aber nicht mit meiner Erfahrung deckt. Mit Rindfleisch, Geflügel und Fisch fahre ich finanziell sehr gut, sogar in der Schweiz…

    • Dorothée
      6. August 2016 @ 22:37

      Das Thema Schweinefleisch ist biblisch betrachtet ein sehr, sehr ernstes!

      Schweine sind lebende Mülldeponien – sie sind zur Entsorgung von jedweder Art von Müll auf dem Land gedacht (die fressen sogar Eiterverbände in rauhen Mengen, wenn sie sie vorgestzt bekommen, da sie kein Sättigungsgefühl haben), genauso wie die Meeresfrüchte/Schalentiere im Wasser, bei denen wir angehalten werden, sie nicht zu essen.
      In YHWHs Augen stellen die unreinen Tiere gar keine Lebensmittel dar.
      Genauso lehnt YHWH/Yeshua Vermischung von rein/unrein und heilig/unheilig schlichtweg ab – eben dieses hat u.a. das antike Israel in die beiden Exile von Assyrien und Babylon getrieben.

      Eva aß von der verbotenen Frucht, die in ihren Augen, sprich auch nach ihrem Verstädnis, ansehnlich zu essen war – mit schwerwiegenden Konsequenzen!

      Eine Prophezeiung, die noch aussteht, steht in Jesaja 66,15-24
      17 Die sich heiligen und reinigen in den Gärten (Anm.: für Götzendienst), einer hier, der andere da, und essen Schweinefleisch, Greuel (Anm.: unreine Tiere) und Mäuse, sollen weggerafft werden miteinander, spricht der HERR.

      Im Übrigen wird Aspartam aus gentechnisch verändertem Kot der Escherichia-Coli-Bakterien von Schweinen hergestellt, der im menschlichen Körper zu der giftigen Substanz Formaldehyd umgewandelt wird.

      Das Thema Schweineflsisch lohnt sich nicht nur unter dem biblischen Aspekt, sondern auch unter gesundheitlichen Augenmerk genauer zu betrachten. Die Auswirkungen sind verheerend.

  6. Pauline Fischer
    5. August 2016 @ 17:10

    Danke, für die Info zur Gelatine.

    Neue Frage: „halal“ für Christen ok?

    Mir fällt beim Einkaufen von Wurstwaren auf, dass es mittlerweile ein großes Sortiment schweinefleischloser Produkte gibt. Rind, Schaf, Geflügel sind vertreten und sogar im letzten kleinen Laden zu finden. Einige Produkte werden auch speziell als „halal“ deklariert. Wenn ich richtig informiert bin, dann muss ein Halal-Produkt nicht nur kein Schwein enthalten, sondern auch beim Schlachten ein besonderes muslimisches Gebet gesprochen werden.

    Darf man dann solche Fleischprodukte als Christ essen? Wer weiß dazu etwas?

  7. Dorothée
    7. August 2016 @ 18:54

    Was bei der Vorbereitung für die Schlachtung gesprochen wird (ob immer und überall, weiß ich bei dem Lügen-erlaubenden Koran natürlich nicht), ist ein Lob- bzw. Ehrerbietungsgebet an Allah, dessen Größe, Allmächtigkeit, Einzigkeit etc. geperiesen wird.

    Essen dürfen?
    Gläubige Muslime lehnen nach Sure 5,3 folgendes ab:
    Verendete Tiere, Schweinefleisch, Blut, das worüber ein anderer als Allahs Namen ausgerufen wurde, das zu Tode Gestürzte oder Gestoßene, von Raubtieren angefressenes, nicht selber Geschlachtetes.
    -> abgesehen von dem Segen entspricht das der biblischen bzw. bei letzterem der rabbinischen Lehre (jede Glatt Koschere Metzgerei untersteht dem Rabbinat)

    Essen wollen?
    Mohammesd Aussage „Kampf ist Täuschung“ (Al-harb Khida’a) ist in der ganzen islamischen Welt bekannt und vielzitiert. Täuschung und Betrug sind anerkannte Bestandteile des Djihads. Anstatt Gewalt anzuwenden wird die Strategie der Täuschung angewendet. „Der Zweck heiligt die Mittel“.
    Die Lüge ist erlaubt, wenn es dem Islam dient, der Islam in der Minderheit ist und geschützt werden muß, etwas Unangenehmes oder Schlechtes abgewendet werden kann. Neben der Lüge sind auch Betrug und hinterhältige Täuschung erlaubt. Ein unter Muslimen weit verbreitetes Sprichwort lautet:
    „Wenn Du die Hand des Feindes nicht abhacken kannst, dann küsse sie“.

    Ich habe es seinerzeit erlebt, dass eine verhüllte, schwarze Frau in einem als „halal“ deklarierten Imbiss gefragt hat, ob das Fleisch „halal“ sei oder ob es Schweinefleisch enthalte. Es war nicht halal!

    Ob ein Weißer auf Nachfrage ebenfalls diese ehrliche Antwort erhalten hätte, möchte ich als dahingestellt betrachten. Daneben ist es in als „halal“ deklarierten Einrichtungen auch nicht unüblich, gemischtes Fleich zu verwenden.

    Soweit ich weiß, versenden koschere Metzgereien ihre Waren.

    Ich denke, dass eine Geste der Zuwendeung ist, wenn man seine Produkte bei Juden einkauft.

  8. Conny
    8. August 2016 @ 12:57

    Hallo miteinander,

    zum halal-Thema:

    Mal abgesehen davon ob man getäuscht wird oder nicht (was man ja bei nicht halal-deklarierten Produkten auch sein kann), denke ich man kann halal.-Produkte schon verzehren.
    Muslime glauben meiner Ansicht nach an den gleichen Gott wie wir, nämlich den, der alles geschaffen hat, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Schöpfergott. Leider haben sie allerdings ein verzerrtes Bild von ihm. Dennoch gelten für mich die Allah geweihten Produkte somit auch meinem Gott geweiht und ich denke somit auch nicht, dass es sich hiermit um Götzenfleisch handelt.

    Abgesehen davon, ist es natürlich richtig, Juden durch Kauf von koscherem Fleisch zu unterstützen.

  9. Dorothée
    8. August 2016 @ 20:40

    … dass die Muslime an den gleichen Gott wie wir glauben, ist kath. Lehre u. schlichtweg falsch (s.Art.841)!
    Daneben geht es in Bezug auf die Lehre des Islams nicht um die eigene Ansicht, sondern darum, was der Koran und die Haditen lehren!

    Art. 841 des Katechismus´
    Die Beziehungen der Kirche zu den Muslimen. „Die Heilsabsicht umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Festhalten am Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (LG 16)1.

    1. Die Heilsabsicht Gottes ist die Wiederherstellung von Israel und die Aufrichtung des Königreiches Yeshuas – es geht nicht um die simple Anerkennung eines Schöpfers

    2. der Koran lehrt nicht das Thema des Sündenfalls und folglich auch nicht, dass wir erlösungsbedürftig sind

    3. der Koran lehnt die Sohnschaft Yeshuas deutlich ab
    Sure 23,91. Allah hat Sich keinen Sohn zugesellt, noch ist irgendein Gott neben Ihm: sonst würde jeder „Gott“ mit sich fortgenommen haben, was er erschaffen, und die einen von ihnen hätten sich sicherlich gegen die anderen erhoben. Gepriesen sei Allah über all das, was sie behaupten !
    Sure 21,22. Gäbe es in ihnen (Himmel und Erde) Götter außer Allah, dann wären wahrlich beide zerstritten. Gepriesen sei denn Allah, der Herr des Thrones, hoch erhaben über das, was sie aussagen !
    Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“

    4. Muslime stammen über Ismael von Abraham ab, haben aber NICHT den biblischen Glauben an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (Stichwort: AlephTav) – die Verheißung Isaaks ist hier für die Argumentation SEHR zentral (Stichwort: Bruderstreit).

    5. die Bibel lehrt in Sacharja 2,8
    …denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.

    Der Koran aber ruft an 206 Versen im Koran u. in 1800 weiteren in den Haditen zum Kampf/Töten/Verstümmelung gegen/von Juden/Christen auf!

  10. Bracha
    9. August 2016 @ 9:46

    Liebe Dorothee,
    das ist eie Gebetserhörung, daß Du diesen aufschlussreichen Kommentar geschrieben hast.
    Als ich las, daß ‚dieser Götze‘ auch nur annähernd in Ähnlichkeit / Verbindung gebracht wird mit JHWH, dem EINEN Wahren, ADONAI ECHAD, habe ich nur noch gebetet, daß zeitnah jemand eine passende Stellungnahme dazu abgeben wird. DANKE DIR!! Du bist mit Deinen Erkenntnissen begnadet! ER hat es DIR geschenkt!

    Liebe Conny: In Deinen Zeilen spüre ich wohlgemeinten Eifer, das Richtige zu tun.
    Aus meiner Sicht gibt es nur den EINEN WAHREN G’TT, der sich in Yeshua Ha’Maschiach in der Torah geoffenbart hat. Ich entnehme Deinen Zeilen, dass Du das auch so sehen könntest.
    ‚Leider haben sie nur ein verzerrtes Bild von ihm..‘, schreibst Du.
    Das Bild, das in dieser ‚Religion‘ gelehrt und gelebt wird, entspricht dem Widersacher!!
    Dieses Bild hat nichts mit des EINEN WAHREN, Gerechten EWIGEN Schöpferes ALLER Dinge zu tun.
    In diesem verzerrten Bild zeigt sich der Verdreher (sollte Gott gesgt haben?..), Lügner, hinterlistige Täuscher und der Durcheinanderbringer.
    Dies hat nichts mit Yeshua HaMaschiach zu tun.
    Wer mich sieht, sieht den Vater.
    Liebe Conny, schau weiter auf IHN und lebe in seiner Torah, ER wird dich in allen Dingen weiter wunderbar leiten !
    Seinen guten Schalom Dir!

  11. Bracha
    9. August 2016 @ 10:55

    Liebe Dorothee,
    danke für deinen Hinweis auf ‚Aspartam‘.
    Wir haben eben im ganzen Haus nach Lebensmitteln damit durchsucht und nichts gefunden, aber ich habe noch Tortenguß gefunden (mit Gelantine) und entsorgt.
    Also, mich interessiert sehr, wo wir etwas ‚untergejubelt‘ bekommen, was uns schadet.
    Konkret: Gibt es für Gelantine noch ‚Decknamen‘?
    Was ist mit Stärke und Verdickungsmitteln?
    Insbesondere ist es mir ein Greuel, etwas vom Schwein zu mir zu nehemn.
    Gibt es einen Überblick über Mitttel, bzw. Stoffe, die von diesem Tier stammen?

    Herzlichen Dank für evtl. Hinweise!
    Schalom Dir!

  12. Dorothée
    9. August 2016 @ 21:59

    Lieber Segen,
    (Bei Bracha weiß ich nicht sicher ob Du w (mein Tip) oder m bist ; ) entschuldige bitte )

    vielen Dank für Deine wertschätzenden Worte!

    Meine Suche nach dem „versteckten Schwein“ hat folgendes ergeben:

    Zuerst: Artikel mit der Kennzeichung V (oder selbstverständlich koscher) sind sicher ohne Schwein.
    Vorsicht ist bei Gelatine geboten, da diese zu 70% aus Schwein, und nach dem prozententualen Anteil danach gemischt und dann erst aus Rind hergestellt wird.
    Gelatine versteckt sich in:
    Tortenguß, Götterspeise, Gummibärchen, Weingummis, Marshmellows, Schokoküssen, Fertiglebensmittel, Kosmetika, Medikamenten (Kapseln bestehen entweder aus Schweinegelatine (billiger), gemischt (höhere Dichtigkeit) oder Cellulose).

    Wenn Gelatine als Lösungs- oder Hilfsmittel verwendet wird, ist sie nicht deklarationspflichtig:
    ° in Käse als Verdickungsmittel u./o. um die Konsistenz zu optimieren,
    ° in Backwaren wird oft Mehl verwendet, dem Cystein hinzugefügt wurde – Cystein wird aus Borsten oder aus Federn hergestellt – damit der Teig nicht an Maschinen kleben bleibt
    ° in Brezeln oder Croissants kann Schweineschmals enthalten sein
    ° in Cerealien dient es als Klebemittel für Zucker
    ° Wein/Saft/Bier/Essig werden häufig mit Gelatine (oder Fischblasen) geklärt, die dann wieder entfernt wird
    ° mittels Gelatine können Vitamine und Aromen hinzugefügt werden
    ° in Zahnpasata kann Knochenmehl als Schleifsubstanz dienen
    ° für die Herstellung verschiedener Zusatzstoffe sind Fettsäuren (E 570) nötig, die mit Hilfe chem./physik. Verfahren aus Speisefetten isoliert werden. Dies können tierische Fette wie Schweineschmalz, Rindertalg o. Milchfett sein – aber auch Pflanzenfette wie Soja-, Raps- o. Maisöl sind Rohstoffe für die Fettsäuren-Gewinnung.

    Ursprung einiger Zutaten http://www.peta.de/inhaltsstoffe#.V6oou66tiu4
    Bindemittel http://klickmal.com/CK/kleinemetzgerei/zkm-wissen/Verdickungsmittel-Gelatine.pdf
    E-Stoffe vom Schwein: 441, 485, 542, 640, 920-921

    Liebe Grüße und Schalom

    • Ruth
      13. August 2016 @ 1:06

      Liebe Dorothée, sehr aufschlussreich, danke für die Infos! Ich werde dem auch noch weiter nachgehen…

      Zu Kosmetika und Zahnpasta: ich stelle zwar mein Make Up noch nicht selbst her, aber für Zahnpasta und andere Pflegeprodukte habe ich im Laufe der Jahre einige Alternativen entdeckt, die ich mit Begeisterung nutze und mische. Ganz ohne Knochenmehl oder Plastikkügelchen in der Zahnpasta…
      Hier mein Blogpost dazu, sozusagen „frisch ab Presse“:

      http://www.rohdiamantmusic.ch/blog/alternativen-zu-mainstreamprodukten/

      Shalom, Ruth

  13. Bracha
    10. August 2016 @ 7:14

    Liebe Dorothee,
    da hast Du Dir wirklich Mühe gemacht!
    Danke für die umfangreiche Auflistung!
    Als HausFRAU werde ich mir das zunächst ausdrucken und dann werde ich Schritt für Schritt in die rechte Richtung gehen, auf jeden Fall werde ich ab heute auf meine geliebten Brezeln verzichten und keine Croissants mehr kaufen/essen, außer: in ISRAEL!
    Schalom Dir!
    PS: Ggf. werde ich mich nochmal bzgl. Detailfragen melden, bzw. obenauf liegt:
    Wie handhabst Du das denn?
    Ich kann mir z.Zt. nicht vorstellen, auf alles zu verzichten, indem evtl. etwas sein KÖNNTE (Backwaren, Säfte, Käse..) Aber wenn es dran sein sollte, wird unser himmlischer Vater das auch alles leiten. Ganz praktisch: Das WOLLEN und das VOLLBRINGEN!
    Einen gesegneten Tag Dir!

  14. Pauline
    10. August 2016 @ 12:28

    Hallo Bracha,

    ich werde mir jetzt (bin nämlich auch Hausfrau) ein Positiv-Liste machen, mit Produkten, die keine Schweineteile beinhalten. Bei den Bäckern kann man wegen der Zutatenliste nachfragen; dann bleibt eventuell die Laugenbrezel doch erhalten.

    Ich hoffe, dass die „ich darf Liste“ mit der Zeit anwächst.

    Auf eine „ich darf nicht Liste“ verzichte ich, sowas macht mich unzufrieden.

    LG, Pauline

  15. Timo
    12. August 2016 @ 22:10

    Hallo Gemeinde
    Die meisten Fragen hier lösen sich auf wenn man der Sache nachgeht wie es überhaupt zu Reinen & Unreinen Tieren kam. Die Sintflut dürfte inzwischen für jeden bewiesen sein. Also, Wenn die Berge sogar mit Wasser bedeckt waren, somit auch die Pflanzenwelt zerstört war, womit hätte sich Noah und seine Familie während der Sintflut und danach mit seiner Familie ernähren können? nur noch mit den reinen Tieren. Nun die Reinen und Unreinen Tiere entstanden wohl nach dem Rauswurf aus dem Paradies. Beispiel, Ein Hase frisst seinen eigenen Kot. Ein Pferd hat anderst als eine Kuh seinen Pansen nach dem Darm. Eine Kuh verdaut die Bakterien – anderst das Pferd. Ein Fisch ohne Schuppen kann sein Urin nicht ausscheiden und speichert diesen in seiner Finne . USW . Deshalb zahlt man ein Schweine Geld für Haifischflossen.
    Aber Diskusion hin oder her, Inzwischen ist auch das Reine Fleisch die Gute Milch usw. verdorben, so dass ich davon längst keinen Gebrauch mehr mache. Für mich hat sich eine solche Diskusion bereits erübrigt weil sozusagen alles unrein – giftig geworden ist. lg