4 Kommentare

  1. Uta
    28. November 2017 @ 14:53

    Das ist sehr gut beschrieben. Sehr tief. Gelebt werden muss es vom einzelnen, denn jeder wird in ein spezielles Umfeld hineingeboren und muss daraus herausgeboren werden. Die Widerstände die uns dabei hindern wollen, lassen uns unsere Abhängigkeit von Yeshua begreifen. Er selbst will das Neue in uns wirken und schafft ein Unikat. Der Widerstand ist nach wie vor groß. Das Sterben unseres Ich erscheint uns am Anfang ganz leicht, aber es zeigt sich was in uns ist wenn wir meinen uns rechtfertigen zu müssen. Das gewöhnt uns nur Yeshua ab. Es ist immer einfach solange wir andere begleiten, aber wenn es uns selber trifft zeigt sich unsere Empfindlichkeit. Sind wir bereit Ihn das beleuchten zu lassen? Wenn ja, dann werden wir bestehen.
    Sobald er den Schlüssel für unser Herz hat, zeigen wir ihm damit, dass unser Vertrauen grenzenlos ist. Yeshua ist unberechenbar. Er verlangt oft Dinge auf die wir nicht vorbereitet sind. Lassen wir ihm trotzdem den Schlüssel! Auch in Schwachheit und Zittern!

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  2. Gertraud
    2. Dezember 2017 @ 11:50

    liebe Uta, ich kann dir nur beipflichten, vertrauen wir ganz JAHUSCHUA und
    halten wir in allem an IHM fest! ER macht es und vollbringt es in uns, wenn wir es zulassen!
    doch immer ist es unsee eigene Entscheidung!
    Geben wir uns iHm ganz hin – in allen Dingen!

    Schalom!
    Gertraud

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  3. Uta
    4. Dezember 2017 @ 17:51

    Ich fürchte es gibt unzählige Menschen auf diesem schwankenden Globus denen die Freiheit sich selber entscheiden zu können nicht gegönnt ist. Wir brauchen da nur an unsere jüdischen Brüder zu denken, welchen wir ihr Erbe geraubt haben und gleich die ganze Identität mitvernichtet haben. Wie unendlch schwer fällt es ihnen sich an ihren Gott zu erinnern, von dem sie den Eindruck gewannen er habe sie verlassen. Da kann ich nicht von Eigenverantwortung ihrerseits sprechen. Wohl aber empfinde ich da eine grosse Bringeschuld. An einem kleinen Beispiel musste ich das für mich erkennen: Als ich in Jerusalem in einem kleinen Hotel einen orthodoxen Juden traf, welcher sich nur aufs nötigste auf ein Gespräch einliess, spürte ich eine große Verletztheit. Ich segnete ihn still und liess ihn ganz in Ruhe. Meine Mitbewohner fühlten sich gekränkt. Ich nicht. Jesus sagte mir dann später ich solle zu ihm hingehen und ihn um Vergebung bitten. Das tat ich. Ich wusste ich brauche nicht zum Gottesdienst hingehen, bevor ich nicht diesen Schritt getan habe.
    Er reagierte sehr abrupt und verliess sofort die Etage. Schmerzlich berührt segnete ich ihn erneut. Zwei Stunden später klopfte er an meine Türe: Was wollten Sie? Nun war ein Gespräch möglich. Er war hier in Deutschland als Lehrer an einer Schule gemobbt worden und keiner stand ihm bei. Ein hochgebildeter Mann, und das passiert ihm in Deutschland das dem Antisemitismus abgeschworen hat. Er hat sich sehr viel Zeit gelassen mir mit Vertrauen zu begegnen. Das war sehr gut für ihn. Für mich auch. Denn kein Vogel frisst gerne aus der Hand. Er muss schaun ob nicht eine Katze lauert. Ich war dafür verantwortlich, dass er sich selber ein Bild machen kann. Den Juden ist es verboten sich ein Bildnis zu machen. Folglich muss ich Jesus erlauben sein Bild in mich hineinzulegen das ER gemacht hat. Erst wenn ER sein Bild in uns fertig hat fängt die Verantwortung des anderen an. Und genau das ist geschehen. Je unaufdringlicher wir dabei sind desto grösser ist ihre Bereitschaft das zu erkennen. Einen Juden aus dem Tod abzuholen bedeutet, dass mein Ego völlig verschwunden sein muss, damit der Bruder eine eigene Entscheidung treffen kann. Dann darf ich aber nicht behaupten ich hätte ihn bekehrt. Das geht nur ohne Leidensmiene. Er hat verstanden, dass sein König ihn durch einen Diener eine Visitenkarte bringen liess und kommt aus sich heraus. Prüfen muss man sie lassen. Prüfen auf Echtheit. Da hat Gekränktsein keinen Platz. Sie wollen atmen, frei atmen. Zu lange war es ihnen verwehrt. Wir müssen ihnen den Weg aus dem Tod zeigen. Das kann man nur wenn man das Leben kennt.

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  4. Karl
    9. Dezember 2017 @ 10:14

    Amen – so ist es.

    Vielen Dank Euch – Schalom

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