3 Kommentare

  1. Andrea Birrer
    28. August 2016 @ 17:31

    Lieber Hosea
    Ich habe eine Frage zu den 10 verlorenen Stämme Israels. Kürzlich las ich einen Artilkel das eben diese Stämme aus dem Babylonischen Exil damals züruck gekehrt sind und zusammen dann das Volk der Juden bildeten. So gibt es gar keine zerstreuten Stämme mehr in den Nationen sondern Einzelpersonen und Familien die noch zurück kehren werden die aber als Juden in den Nationen leben.
    So ist soll die Zusammenführung Juda und Efrahim ein sein.
    Worldwidewing lehr aber diesen sogenannten Mythos, deine Ansicht würde mir evt. Weiter helfen zu verstehen.
    Danke!
    Andrea Birrer

    • Profilbild von Hosea Ben Zion Hosea Ben Zion
      6. September 2016 @ 9:39

      Schalom Andrea,
      Danke für deine Nachricht. Ja, das Thema um die Wiedervereinigung der 12 Stämmen ist umstritten. Für mich macht es aus folgenden Punkten Sinn, dass diese Wiedervereinigung noch nicht stattgefunden hat:
      – wenn es sie gegeben hätte, wäre es DAS Ereginis gewesen. Viele Propheten berichten davon und es wäre im biblischen Kontext eine absolute Sensation. Insbesondere in jüdischer Literatur wären massenhaft Berichte darüber.
      – Juden glauben es nicht! -> Ihre geschichtliche Überlieferung ist sehr gründlich. Hätte es die Wiedervereinigung schon gegeben, würden sie es wissen und nicht regelmäßig dafür beten, dass es passiert
      – Hes 37 beschreibt die Wiedervereinigung: Dort ist der Messias involviert. Er vereinigt und gründet das Weltreich (auf der Erde!). Auch der Kontext in diesem Kapitel ist sehr endzeitlich. Kurz darauf folgt die Beschreibung des messianischen Zeitalters (ab Kap 40).

      Wahrscheinlich gäbe es noch einige Punkte mehr, die meiner Meinung nach für diese Sichtweise sprechen.

      Reichen Segen,
      Hosea

  2. Andrea Birrer
    6. September 2016 @ 12:06

    Lieber Hosea, stimmt die Juden hätten Kenntniss von einem Ereignis dieser Tragweite.
    Danke, für deine Antwort und die Mühe die du damit hattest.
    Das hilft mir weiter.
    Gruss Andrea