13 Kommentare

  1. Michael M.
    18. August 2016 @ 12:13

    Diese „Argumente“ der Auflistung kommen mir aus zahlreichen Gesprächen, Diskussionen und Predigten zum Thema sehr bekannt vor. Es gibt zwar einige sehr gute Ausarbeitungen dazu, aber kann man nicht zu gerade diesen zehn häufigen „Argumenten“ die entsprechenden , möglichst kurze und schlagkräftige Gegenargumente bzw. Erklärungen als Grundlage geben?

    Das ist bestimmt für viele von uns in Diskussionen oder Gesprächen sehr hilfreich.

    • Profilbild von Hosea Ben Zion Hosea Ben Zion
      18. August 2016 @ 12:26

      Doch, das ist eine sehr gute Idee!
      Ich starte mal mit den ersten…

  2. Uta
    19. August 2016 @ 4:59

    Zitat von Hosea:
    „Die Sünde nimmt uns gefangen, nicht die Torah!“

    Das ist der Punkt. Und wenn die Sünde zur Normalität geworden ist, ist der Schritt zur „Kriminalisierung“ der Thora der Nächste. Das erlaubt alles was die Thora verbietet. Auf diesem Boden gedeiht dann leicht die Ersatztheolgie und auch das was sie Liebe nennt.
    Für Suchende wird dieser Irrgarten zum Albtraum, wenn er nicht Hilfe durch den Heiligen Geist bekommt. Mir kommt da Sprüche 1 sehr zu Hilfe, wo es heißt: “ Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfalt lieben und haben Spötter ihre Lust am Spott und hassen die Toren die Erkenntnis? Es gilt eine Entscheidung zu treffen für oder gegen die Weisheit, für oder gegen die Torheit. Wer sich für die Weisheit entscheidet, kann dies nur in Verbindung mit dem Willen Gottes tun, weil nur getanes Wort Gottes Leben hat. Von der Sünde kommen wir nur los, wenn wir uns von der Weisheit gefangen nehmen lassen. Das ist ein Prozess, den wir ganz praktisch leben sollten wenn wir wirklich Jeshua meinen. Man muss darum kämpfen, denn der Feind Gottes gibt nichts was er verführt hat freiwillig auf. Man muss sich aktiv darum kümmern frei zu werden. Und was macht frei? Nur die Wahrheit die auch getan wird. Und da hilft mir Sprüche 2 weiter: Wenn du suchst, dann wirst du verstehen die Furcht des Herrn… Er hält für die Aufrichtigen Hilfe bereit, ist denen ein Schild, die in Lauterkeit wandeln, indem er behütet die Pfade des Rechts.
    Das AT ist der Vorläufer des NT und kann nicht abgetan werden. Yeshua hat es erfüllt und wir sind gut beraten, wenn wir nicht Bruder Leichtfuss folgen, der behauptet, wir müssen uns nicht bewegen. Mit billiger Gnade geraten wir in den Sumpf der Gesetzlosigkeit. Die teure Gnade macht uns zu lernwilligen Gotteskindern.
    Jeshua ist unser Vorbild.Er wendet uns von unseren Bosheiten ab. Apg 3:26 Zwangsberuhigung durch Billiggnade hindert uns am Leben, und das soll Liebe sein?
    Das Kreuz lehrt uns seine Wahrheit durch sein Nein zur Sünde

    • Jolanta PS.91
      26. August 2016 @ 13:50

      Schalom Uta,
      Danke für dein kommentar, ich bin auch deine meinung.
      Sabbat Schalom.
      Jolanta.

  3. Michael Zander
    23. August 2016 @ 23:01

    Teil 1: Nun…wenn ich mich bescheidener Weise einklinken darf….Mir viel einigen Unterredungen mit „Gläubigen“ auf, dass sie scheinbar mit der Bergpredigt Yeshuas wenige Probleme haben, jedoch beim Thema Torah sofort blockieren. Ihnen ist aufgrund von mangelnder Kenntnis nicht bewusst, dass sie beim beachten der „Berglehre“ im Grunde die Torah halten. Die Aufhänger zum Widerstreben des „Gesetzes“ sind nahezu immer der Shabbat und die Speisegebote. Ich meine es gibt eine ebenso deutliche Stelle an der Yeshua davon spricht, dass der welcher ihn liebt, seine Gebote halten sollte…ich erlaube mir zu sagen, dass es ein wenig beeindruckend für manche war, festzustellen, dass sie bereits einen wichtigen Teil der Torah halten, ohne sie wirklich zu kennen( was oftmals in Gemeinden als zu vernachlässigen gepredigt wird). Im nächsten Schritt dürfen wir nicht vernachlässigen, dass es „Weisungen“ des Herrn sind, welche seiner Liebe zu uns entsprungen sind um uns vor schlimmen Dingen zu bewahren. Nun kam mir der Gedanke der „Torah“ der Freiheit, welche uns auffordert und selbst zu hinterfragen, ob wir denn bereit sind unseren Herrn wirklich zu lieben und gefallen zu wollen. Dann müssen wir uns fragen, „Was gefällt unseren Herrn?“
    ?“ Nun..liebe Brüder und Schwestern, mehr als dass, was er uns im sogenannten Alten und Neuen Testament geschrieben hat haben wir nicht um das herauszufinden…der Hauptteil seiner Wünsche steht nun einmal in der Torah..beim „lesen“(und das ist die Voraussetzung) eben dieser fällt dann auch auf, dass Yeshua nichts anders sagte, jedoch ein Neues hinzufügte:-)….Der Argumentation, dass die Torah nur für Juden am Sinai sei möchte ich gerne Abraham anführen 1.Mose 26,5:5″weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Weisungen und mein Gesetz.“

    • Betsy Cashy
      24. August 2016 @ 17:54

      Zu 1 und 2 und 3: Amen

  4. Michael Zander
    23. August 2016 @ 23:03

    Teil 2: Huch…nun…er kannte sehr wohl die Torah, wenn auch ohne die Priesterlichen Bestimmungen…sowie auch Noah, welcher unbeschnitten am Fleische bereits wusste, was reine und unreine Tiere sind. Doch was ist die Argumentation von Nutzen, wenn jemand dem Herrn nicht gefallen will? Wie und was der Herr richtet ist nicht unserer Beurteilung unterworfen. Doch sollte sich sicherlich jeder „Gläubige“ ganz im Herzen fragen, was er bereit ist an sich zu verändern, dass er dem Herrn Yeshua ähnlicher wird….und eben da kommt ja die Torah ins Licht. Denn wer sagt, er glaubt an die Auferstehung des Herrn, der möge auch so wandeln…und siehe da…Im Markus Evangelium ging Yeshua an jedem Shabbat in die Synagoge…So wie auch Scha`ul in der Apostelgeschichte….letztenendes liebe Brüder und Schwestern kommen wir trotz studieren des Wortes doch nicht an die wunderbare Verheißung Yeshuas vorbei in der es heißt: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben…in seiner Güte und Barmherzigkeit, eben seiner Gnade gibt es Errettung. Da es nun einmal sonst keine Gnade mehr wäre, wenn jemand durch die herzlose Beachtung von Gesetzen errettet werden könnte. Vergessen wir auch nicht das Gleichnis am Weinberg, an dem die Arbeiter alle den gleichen Lohn erhielten…Mag das Versprechen Yeshuas des ewigen Leben dem Lohn der Arbeiter entsprechen, so können wir jedoch auch Schätze im Himmel sammeln. Es sind jedoch nicht nur Schätze, sondern der Herr kündigt schwierige Zeiten und Prüfungen an, in denen das Wissen der Torah wahrlich ein Schwert und Schild sein kann und ist.

  5. Michael Zander
    23. August 2016 @ 23:04

    Teil 3: Doch auch für jene Brüder und Schwestern, welche glauben, dass Yeshua gegen die Anweisungen seines Vaters irgendwelche Gebote abgeschafft hätte, möchte ich folgendes zu bedenken geben.
    Wer hat die Zehn Gebote mitsamt dem Shabbat denn gegeben? Der Vater oder der Sohn? Oder der Sohn im Auftrag des Vaters?…mhhh…nur zum Nachdenken dazu 2 Stellen 2.Mose 24.9: „Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf; und sie sahen den Gott Israels; und unter seinen Füßen war ein Boden wie von Saphirsteinen und so klar wie der Himmel selbst. Und er legte seine Hand nicht an die Auserwählten der Kinder Israel. Und als sie Gott gesehen hatten, aßen und tranken sie.“..dazu folgende Stelle Johannes 6,46:Nicht, dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, welcher von Gott gekommen ist, der hat den Vater gesehen.
    Somit soll der, welcher die Torah gab, diese aufgehoben haben? Aber vielleicht ist es auch so gemeint: Matt.11,27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will.

    Ich wünsche Euch Alles erdenklich Gute und Gottes Segen…

  6. Maria Schreiber
    24. August 2016 @ 8:14

    Danke für die guten Ausführungen. Es ist mir schon sehr lange ein Herzensschmerz, dass in Gemeinden die Tora abgelehnt wird. Mich bezeichnen sie dann immer als gesetzlich.
    Ich wäre sehr dankbar, wenn sie mir den kompletten Artikel über das Thema schicken könnten.
    Mir fehlen oft einfach die passenden Argumente, um den Leuten ihre eigentlich dummen Argumente zu widerlegen,wenn sie behaupten, daß das Gesetz abgeschafft sei.
    Vielen Dank für die guten Artikel
    Shalom Maria Schreiber ❤❤❤❤❤❤❤

  7. Andreas
    25. August 2016 @ 3:46

    Zu all dem kann ich nur sagen ich glaube an Jesus.
    Er ist gestorben für Menschen wie mich Sünder, Verbrecher, Menschen die in der Hölle schon waren. Und durch Jesus errettet wurden gerecht zu werden vor Gott, nicht für Menschen die keine Probleme haben Gesetze einzuhalten.
    Wie wenig können wirklich Gottes gesetzte einhalten den mit einem Gedanke an Lust hat man gesündigt.
    Zum dem Satz Gott hätte keine Gesetzte gemacht wenn wir sie nicht einhalten könnten.
    Nur hat er auch gewusst das es keiner einhalten kann und auch im alten T , das Gott seinem Hohepriester einmal alle Sünden im Jahr vergibt wenn er aus dem Heiligtum wieder kommt. Warum braucht es diesem wenn es so einfach gewesen wäre gottes Gesetze einzuhalten. Man vergisst oft das der Satan hier auf Erden herrscht und viele sein Opfer werden. Oder hält sich der Mensch schon mächtiger als Satan.

    Auch Jesus Gläubige bereuen und wollen nicht mehr sündigen und durch das Wirken des Heiligen Geistes führt Gott und Jesus vorallem die totgeglaubten Sünder wieder in Gottes Licht. Wo an erster Stelle ein liebender Gott steht, den man vertraut und im heiligungsprozess lebt und sein Leben Gott übergibt, durch Jesus ist dieser Bann gebrochen das jeder die Möglichkeit hat. Gerecht vor Gott zu werden.
    Nur wenn wir mal genau hinschauen wieviel die Ca. 600 Gebote einhalten wird es einsam und es bleiben wenige übrig. Selbst König David könnte nicht Wiederstehen und tötete sogar dafür. Wenn es wirklich so einfach wäre, was es bestimmt auch ist, aber nicht auf Erden da hier immer noch Satan regiert laut Tora.
    Da kann dann auch nur ein Gesetzes treuer ohne glauben an Jesus im standhalten, doch Gott hat durch seinen Sohn Satan jede macht genommen über die, die an ihn glauben.
    Andreas

  8. Michael Zander
    25. August 2016 @ 11:05

    Hallo Andreas…Du hast recht, wenn Du schreibst, daß Jesus(Yeshua) nicht notwendig gewesen wäre, wenn wir durch die 613 Mitzwot(Weisungen/Gebote und Verbote) gerecht werden können. Dies sagt uns ebenso Paulus. Bei Licht betrachtet, da der Bund am Sinai gebrochen wurde und der Tempel , sowie das Priestertum auf Erden nicht mehr existiert, müssen wir, wie Du auch schreibst verstehen, daß wir ohne unseren Hohepriester im Geiste Melchizedek Yeshua keinerlei Vergebung und Sühnung mehr erfahren können. Satan regiert nicht nur, sondern er und seine Dämonen wüten. Eben aus diesem Grunde hat unser Herr auch uns Heiden die Torah überlassen, damit wir erkennen können, wie wir uns davor schützen können. Ich glaube, daß wir verstehen müssen, daß wenn wir unseren Herrn lieben, er uns in seinen Wort aufzeigt, wie wir uns schützen können! Ja…Yeshua der Messias ist da, für jene, die ihn lieben, doch sollten wir auch unser Möglichstes tun um nicht in die Fänge Satans zu geraten. Das ist meiner Meinung nach der Grund, warum Yeshua die Torah nicht aufgelöst hat, sondern gezeigt hat, wie man sie richtig anwendet. Eben nicht als Joch und Gesetz, dass Dich und mich erdrücken soll, sondern uns bewahren soll. Bitte, ich meine es vom Herzen und nicht überheblich, wenn ich Dir schreibe, daß von diesen 613 Mitzwot aufgrund des Vertragbruchs nur noch wenige übrigbleiben, welche man überhaupt erfüllen könnte. Seit beginn der Torah bis zum Ende hat der Herr immer zum Ausdruck bringen wollen, daß wir beim Ausführen seiner Gebote immer seine Barmherzigkeit und Gerechtigkeit beachten, Was ich damit meine ist z.B. das Erlebnis der Ehebrecherin und Jesus und wer ohne Sünde ist etc….daran soll u.a. gezeigt werden, daß der Herr schon seit der Torah darauf wartet, daß jemand bevor er steinigt, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit walten lässt.. Dazu Matthäus 22.37-40

  9. Uta
    25. August 2016 @ 20:53

    Auch ich möchte Dank sagen
    Danke auch an Jeshua/ Jesus!
    Gib uns ein weites Herz, in welchem Du dich nicht zu bücken brauchst!
    Shalom Uta

  10. Ursula Friedrich
    28. August 2016 @ 21:11

    Shalom, Shalom,

    zu diesen mitunter ermüdenden Diskussionen, möchte ich gerne fragen:

    „Wann und zu wem hat YHVH / YESHUA gesagt, teilt mein WORT in zwei Teile“?

    Bis jetzt bin ich noch nicht in seinem WORT fündig geworden – es müßte in
    seinem WORT als Anweisung stehen, oder?

    Shalom Ursula